2017 und 2018 war das Jahr der Utility Tokens, ICOs und Kryptowährungen. Sie waren massiver Antreiber des Bullenmarktes in 2017 und Antreiber von Innovation im Blockchain Space. Mit Beginn des neuen Jahres haben die Spekulationen über die nächste Welle von Crypto Innovationen begonnen. Ein heißer Kandidat sind Stablecoins, aber auch Security Tokens, die beide bereits 2018 an Fahrt aufgenommen haben. Luzius Meisser, Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Switzerland sieht beide als die Vorreiter der nächsten Welle.

2018: Das Jahr der Stablecoins

2018 war zweifellos das Jahr der Stablecoins. Neben der wohl bekanntesten Währung, Tether (USDT), sind vor allem im Zuge des Bärenmarktes immer mehr neue Player auf den Markt gestoßen. Darunter Gemini Dollar (GUSD), TrueUSD (TUSD), Dai von Maker (DAI) und viele weitere. Das Ziel eines Stablecoins ist es durch verschiedene Mechanismen zu erreichen, dass der Wert des Stablecoin im Gegensatz zu Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen, stabil bleibt. Eine Erklärung und Einführung findet ihr hier in unserem Video und bald in einem Artikel. Auch 2019 wird das Momentum für Stablecoins nicht abreißen und es werden weitere Player auf den Markt drängen.

Security Tokens und STOs – der Trend 2019?

Security Tokens sind nichts anderes als Blockchain-basierte Wertpapiere. Sie profitieren also von den Vorteilen der Blockchain und Kryptowährungen, mit dem Unterschied, reguliert und rechtlich sauber zu sein. Der Vorteil gegenüber klassischer Crypto Assets wie Bitcoin (BTC), Ripple (XRP), Ethereum (ETH) und anderen ist es, dass Security Tokens als „sicherer“ gelten, weil sie für Investoren weniger Risiken bedeuten. Gerade die regulatorische Unsicherheit bei Kryptowährungen macht es für Institutionelle Anleger unmöglich in Bitcoin & Co zu investieren. Security Tokens könnten also ein Katalysator für die Adaption von Crypto Assets sein.

Schweizer Bitcoin Association sieht Potential

Luzius Meisser, Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Switzerland, hat in einem Interview mit Cointelegraph Security Tokens und Stablecoins als nächsten Treiber der kommenden Crypto Welle bezeichnet. STOs könnten seiner Ansicht nach ICOs ersetzen, da sie Anlegern mehr Schutz und Rechte bieten.

„Ich würde sagen, dass Payment- und Utility Tokens mehr oder weniger vorbei sind, manchmal machen sie Sinn.“

„Stablecoins sind eine Voraussetzung dafür, dass „normale“ Unternehmen ihr Eigenkapital in die Blockchain einbringen können. Denn wenn sie Anleihen oder Aktien ausgeben, wollen sie dies gegen US-Dollar, Euro oder Schweizer Franken tun und nicht gegen Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH).“

Auch Winklevoss Zwillinge sehen die Zukunft in Stablecoins und Bitcoin

Zu einer ähnliche Einschätzung kamen die Winklevoss Zwillinge, die kürzlich in einem Interview mit Bloomberg erklärten, dass Bitcoin, Stablecoins und weitere Tokenisierung eine neue Ära der Innovation einleiten werden.

„Ich denke, dass die nächste Welle die „echte“ Innovation bringt und wir echte Assets sehen, die tokenisiert werden. Zum Beispiel Immobilien, die derzeit nicht wirklich liquide gehandelt werden. Das ist sehr aufregend.“

Meine Meinung: Ich persönlich sehe in Stablecoins und Security Tokens ebenfalls eine Chance dem Markt Flügel zu verleihen und Crypto Assets für die Massen zugänglicher zu machen. Eine echte Innovation im Vergleich zu jetzigen Wertpapieren sehe ich allerdings nicht. Echte Innovationskraft liegt meiner Ansicht nach in den Public Blockchains wie Bitcoin und Ethereum, jedoch auch jede Menge Unsicherheiten. Stablecoins und Security Tokens werden kommen, ob sie bleiben wird die Zukunft zeigen.

Was denkt ihr, werden Security Tokens und Stablecoins das große Geld bringen und echte Innovationen bringen? Diskutiert mit uns in unserem Telegram Channel!

[Bild: Shutterstock; TheBlockCrypto]

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