Die UAE-Exchange, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, ist eine Kooperation mit Ripple eingegangen. Mit dem Ziel, blockchainbasierte und grenzüberschreitende Überweisungen nach Asien einzuführen. Das neue Zahlungssystem wird auf dem Blockchain-Netzwerk von Ripple basieren und zum ersten Quartal 2019 eingeführt.

Ripple verhilft bei Transaktionen aus VAE nach Asien

Asien war im letzten Jahr einer der größten Empfänger von globalen Überweisungen. Es wurden etwa 613 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr verschickt, wobei ein großer Teil davon von asiatischen Auswanderern stammt, die im Nahen Osten arbeiten. Die UAE-Exchange ist einer der führenden Akteure und ist ein Teil der Devisengesellschaft Finablr.

Der Großteil der Gelder wird über Wechselstuben verschickt. Mittlerweile spielen aber auch Apps und andere webbasierte Anwendungen eine immer größere Rolle. Es wird erwartet. dass die Blockchain Technologie diesen Bereich noch weiter ausbauen und verbessern kann.

Ripple ist der perfekte Partner für Finablr

UAE-Exchange und Ripple wollen versuchen marktführend bei den kommenden blockchainbasierten Dienstleistungen zu werden. Dazu kommentierte Promoth Manghat, Executive Director und Chief Executive von Finablr, das Potenzial der Blockchain wie folgt:

Blockchain birgt ein enormes Potenzial für die Branche, aber es müssen noch Fortschritte gemacht werden, bevor es vollständig vom Mainstream aufgegriffen wird.

Manghat sagte, dass der neue Service von Finablr Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird.

Wir gehen davon aus, dass wir mit Ripple bis zum ersten Quartal 2019 bei ein oder zwei asiatischen Banken live gehen werden. Das ist ein guter Start, um Zahlungen von überall auf der Welt nach Asien machen zu können

RippleNet für den Nahen Osten

Sowohl die UAE-Exchange als auch Ripple haben sich im Februar dieses Jahres zusammengeschlossen, um grenzüberschreitende Zahlungen abzuwickeln und dem Unternehmen aus dem Nahen Osten zu helfen. Es soll das größte Paymentunternehmen in der Region werden, das RippleNet einsetzt.

RippleNet umfasst derzeit über 100 Mitgliedsbanken und eine Vielzahl von Finanzinstituten, die sich dafür einsetzen, grenzüberschreitende Transaktionen einfacher, schneller und kostengünstiger zu gestalten.

Finablr wird zusätzlich prüfen, wie Ripple ihre B2B-Lösungen verbessern kann. Das Unternehmen wird im ersten Halbjahr 2019 an der Londoner Börse notieren und hat Barclays und JP Morgan als globale Koordinatoren.

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