Nach erfolgreichen Zusammenarbeiten von Ripple (XRP) mit Institutionen auf der ganzen Welt, scheint sich das Crypto Unternehmen in jüngster Zeit auf Institutionen im Nahen Osten zu konzentrieren. Berichten zufolge hat Ripple mit Institutionen in verschiedenen Ländern der Golfregion über sein „RippleNet“-Netzwerk zusammengearbeitet.

Ripple findet nach Dubai und Bahrain auch einen Partner in Kuwait

Ripple hat den Nahost-Markt Land für Land strategisch erobert und sich einige große Partner geholt. Die National Bank of Kuwait hat kürzlich angekündigt, dass sie RippleNet für ihre Direktüberweisungsfunktion nutzen wird.

Dieser Service ermöglicht es den Benutzern, rund um die Uhr digital und sicher an die zu überweisen, und zwar für nur 1 KD pro Transaktion. Der Service ist derzeit zwar nur für den Geldtransfer nach Jordanien verfügbar, die Bank plant jedoch in Kürze weitere Dienstleistungen in weiteren Ländern anzubieten.

Die National Bank of Kuwait ist nicht der einzige Partner von Ripple im Mittleren Osten. Nachdem eine der größten Banken Saudi Arabiens, die Bank Al-Rajhi, sich dem RippleNet angeschlossen hatte war das Interesse der Finanzinstitute im nahen Osten groß. Kurz danach schloss such auch das das Kuwait Finance House RippleNet an.

Warum ist der nahe Osten so interessant für Ripple?

Ein Treiber der jüngsten Integrationen von Ripple (XRP) bzw. RippleNet ist der globale Leiter der Infrastrukturinnovation Dilip Rao. Auf einer Konferenz in Dubai überzeugte er die Anwesenden über die Möglichkeiten für den mittleren Osten, die Ripples Technologie bereithielte. Eine Region, die derzeit voll von Wanderarbeitern ist, welche häufiger kleinere Summen transferieren oder erhalten. Er sagte:

„Wenn man Geld versenden möchte, kann man sich nicht sicher sein, wie hoch die Gebühren ausfallen werden, die die Bank am Ende berechnet. Deshalb könnte das, was du erhalten wirst, wesentlich geringer sein als das, was du versendet hast. Wenn Sie also Geld für Arbeiter schicken, kann dies oft ein kleiner Geldbetrag sein, z.B. $200. Die Gebühren für diese Art von kleinen Zahlungen könnten zwischen 5 bis 10% liegen. Dies schadet vor allem denjenigen, die es sich am wenigsten leisten können.“

In Bezug auf das Interesse am Nahen Osten erwähnte Rao,

„Wir haben bis heute fast 200 Finanzinstitute auf der ganzen Welt registriert, viele von ihnen aus diesem Teil der Welt…. Wir haben jetzt drei Banken in Saudi-Arabien, zwei in Kuwait, eine in Bahrain, eine in Oman, ein Paar in den VAE hier. Und es ist wirklich unser am schnellsten wachsender Marktplatz.“

Ripple arbeitet also weiter intensiv an der Integration neuer Institute und scheint dabei im mittleren und nahen Osten auf eine Ader gestoßen zu sein.

[Bild: Shutterstock]

Was denkt ihr, wird Ripple auch in 2019 weiter durchstarten oder handelt es sich auch um viel heiße Wüsten-Luft?

QUELLEcoingape
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Autor
Mirco ist Mitgründer und Project Lead von CryptoMonday. Er ist bereits seit vielen Jahren in der Blockchain & Crypto Szene aktiv und seit 2 Jahren auch in diesem Bereich beruflich tätig. Sein Schwerpunkt als Berater bei KI-decentralized liegt dabei in der Tokensierung von Assets, Tokenomics, Blockchain-based Business Models. In seiner Freizeit ist er im Namen des CryptoMonday in allen Städten Deutschlands als Speaker und Moderator aktiv.