Das Jahr 2019 ging auch für Ripple und XRP zuende. Es ist wohl eines der schlechtesten Jahre für XRP gewesen und wohl eines der besten für Ripple. Ripple konnte nicht nur weitere Partner an Land ziehen, die On-Demand-Liquidity mit XRP als Brückenwährung nutzen, sondern auch viele Einnahmen durch den Verkauf der eigenen XRP aus dem Escrow generieren. XRP ist hingegen um fast 50% seit Beginn des Jahres gefallen und hat viele Investoren sehr unglücklich gemacht. Diese Thematik ist aus der Crypto-Community zum Ende des Jahres wieder neu entfacht. Hier geht es hauptsächlich um die regelmäßigen Verkäufe der XRP durch Ripple.

XRP Verkäufe von Ripple wirklich zu vernachlässigen?

Der frühe Bitcoin Entwickler Peter Todd vergleicht die XRP Verkäufe von Ripple mit ICOs anderer Projekte.

XRP, wie fast alle ICO-Coins, muss nicht existieren und gibt Dir keine wirklichen Rechte an irgendetwas. Sein Zweck ist es, Ripple Geld zu verschaffen, indem er es an Trottel verkauft.

Dazu wurde auch von Ripple Stellung genommen und nochmal ausdrücklich hingewiesen, dass es sich bei den Verkäufen von XRP nicht um eine „ICO“ handelt. David Schwartz, der CTO des Unternehmens, sagt, dass Ripple’s frühe Verkäufe von XRP „vernachlässigbar“ wären. Von Anfang an wurde das Unternehmen von Angel-Investoren finanziert, erklärt er und stellt fest, dass die Verkäufe von XRP erst dann begannen, nachdem es bereits einen „etablierten Marktplatz“ gab.


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Ripple hat seit 2016 insgesamt 1,2 Milliarden USD durch XRP Verkäufe eingenommen

Ripple hat erst im Jahr 2016 mit den Verkäufen der eigenen XRP begonnen. In den letzten Jahren haben die Verkäufe an Fahrt aufgenommen und bis heute insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar in die Kassen von Ripple gespült. Zumindest laut den Aussagen von The Block Gründer Mike Dudas. Mike stellt grundsätzlich in Frage, ob die XRP Verkäufe von Ripple wirklich zu vernachlässigbar sind. In einem Tweet sehen wir einen ganz deutlichen Vergleich.

Mike greift das Unternehmen und David Schwartz im gleichen Zug direkt an:

Die unverschämte Unehrlichkeit und die revisionistische Geschichte der Führung dieses Unternehmens sind absolut atemberaubend.

Es kommt zum Schlagabtausch mit David Schwartz

Daraufhin hat sich auch David Schwartz zu Wort gemeldet und Mike vorgeworfen, bewusst falsche Informationen zu verbreiten und sein Argument in einem falschen Kontext darzustellen.

Larry Cermak forderte Schwartz auf, zu verraten, wie viel Prozent der Einnahmen von Ripple im Jahr 2019 aus dem Verkauf von XRP und wie viel Prozent aus dem Verkauf von Software an Banken stammen. Schwartz sagte, dass er diese Zahlen nicht offenlegen darf.

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Schwartz hat im Vorfeld die Verkäufe von XRP durch Ripple verteidigt, indem er sagte, dass kein digitales Asset-Ökosystem perfekt sei. Er verglich es mit den Bitcoin Minern, die ihre BTC zu einem teil ebenfalls verkaufen, um die operativen Kosten für das Mining decken zu können. Dieser Vergleich ist nicht nur grundlegend falsch, sondern zeugt auch von einem gewissen Unverständnis von dem Ökosystem rund um Bitcoin.

Wir sind auf die Quartalsberichte von MoneyGram und Ripple im Januar 2020 gespannt. Dort werden wir sicherlich ein paar mehr Informationen zu den letzten Ereignissen der beiden Unternehmen erhalten. Ebenso bezüglich der tatsächlichen XRP Verkäufe. Wir halten euch hier weiterhin auf dem Laufenden.

Wie siehst du Ripple und XRP? Bereichert sich wirklich nur das Unternehmen durch die Verkäufe? 

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