Ripple hatte 2019 ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Es wurden nicht nur neue Partnerschaften mit Zahlungsdienstleistern und Banken geschlossen, sondern auch die Nutzung von XRP als Brückenwährung erhöht. Zudem konnte Ripple durch den Verkauf der eigenen XRP insgesamt mehr als 500 Millionen USD in den ersten drei Quartalen einnehmen. Auf der anderen Seite sah es für den XRP Kurs gar nicht gut aus. Seit Anfang 2019 hat der XRP Kurs teilweise mehr als 50% an Wert verloren. Doch Ripple ist zuversichtlich, dass das Potenzial von XRP im Remissen-Markt noch lange nicht ausgeschöpft ist. Hierzu gehört vor allem die Asien-Pazifik Region (APAC) mit Thailand als Schwerpunkt. Daher ist Ripple nun eine Partnerschaft mit einer thailändischen Börse namens Bitkub eingegangen, um weitere Zahlungskorridore bereitzustellen.

Ripple mit XRP um Remissen-Markt zu revolutionieren

Die APAC Region ist eines der interessantesten Remissen-Märkte für Ripple. Jährlich wächst der Markt aktuell um mehr als 12% und es werden über 2 Milliarden Transaktionen getätigt. Das liegt vor allem an den vielen Arbeiters aus den verschiedenen Ländern, die das verdiente Geld wieder zurück in die Heimat an Familie und Freunde schicken wollen. Der verhältnismäßig geringe Verdienst wird noch weiter, durch die Transaktionsgebühren der Banken und Zahlungsdienstleister, gekürzt. Das will Ripple ändern.

Die weltweiten durchschnittlichen Kosten, um eine Überweisung von 200 USD zu tätigen, belaufen sich aktuell auf 6,84%. Banken schneiden hierbei weitaus schlechter ab und nehmen die höchste Gebühr von 10,34%. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Zahlungskorridor. Die Zahlungskorridore Thailand-Vietnam, Thailand-Laos und Thailand-China übersteigen sogar weit die 10% Grenze. Daher ist hier der Bedarf nach einer günstigen Alternative um so dringender. Vielleicht kann sich zukünftig Ripple in diesem Feld positionieren.


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XRP Zahlungskorridore in Thailand

Ripple konnte schon im letzten Jahr einen starken Zuwachs von XRP als Brückenwährung innerhalb von On-Demand-Liquidity (ODL) verzeichnen. Dieser starke Zuwachs liegt vor allen an MoneyGram, welches ODL in einigen Zahlungskorridoren kommerziell einsetzt. Bereits vor wenigen Monaten hat sich MoneyGram darüber beschwert, dass Ripple mit dem Ausbau weiterer Zahlungskorridore nicht vorankommt und das Unternehmen ODL mit XRP nicht weiter ausweiten kann.

Nun scheint Ripple genau den richtigen Markt anzugreifen. Mit einem neuen Partner in Thailand, der als Market Maker für ODL fungiert, will Ripple rechtzeitig den asiatischen Remissen-Markt bespielen und seine Position weiter ausbauen. Falls Unternehmen wie MoneyGram langfristig mit den Lösungen von Ripple Kosten einsparen können und das an die Kunden weitergeben, könnte das Interesse auch von anderen Playern geweckt werden. Wir schauen gespannt auf den kommenden Quartalsbericht von Ripple und Moneygram, um die Entwicklung der letzten 3 Monate im Detail zu verstehen und zu bewerten.

Wird sich Ripple mit XRP im asiatischen Raum behaupten können?

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[Bildquelle: Shutterstock]