Es ist kein Geheimnis, dass Ripple einen Großteil der XRP Token besitzt und eine beträchtliche Menge jeden Monat verkauft. Es stehen dem Unternehmen jeden Monat maximal 1 Milliarde XRP zur Verfügung. Dieser Umstand hat Ripple in Verbindung mit einem stetig fallenden XRP Kurs eine Menge Negativschlagzeilen in den letzten Monaten eingebracht. Selbst eingefleischte Ripple Fanbois verloren die Geduld und beschuldigten Ripple auf Kosten der XRP-Investoren zu wirtschaften.

Gleich wenn Brad Galinghouse, der CEO von Ripple, immer wieder behauptet hat, dass das Unternehmen trotz der Ausverkäufe keine Kontrolle über den Preis von XRP auf dem Markt habe, wissen es viele mittlerweile besser, denn die Nachfrage nach den Token scheint schon lange nicht mehr mit dem Angebot übereinzustimmen. Das Resultat ist ein stetig fallender XRP Kurs.

Das ein stetig fallender XRP Kurs zu viel Unmut unter den Investoren sorgt, ist nicht allzu überraschend. So kam es dazu, dass sich David Schwartz, der CTO von Ripple der folgenden Frage auf Quora stellen musste:

Wenn XRP eine so wunderbare Kryptowährung ist, warum geben die Gründer jeden Monat ihr Angebot im Tausch gegen Fiat ab?

Seine Antwort darauf erfährst du hier und jetzt.


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Ripple´s Motive hinter dem starken XRP Verkauf

David Schwartz nutzte die Gelegenheit, um die Motive von Ripple für die regelmäßigen XRP Verkäufe darzulegen. In seiner Antwort erklärte er, dass der XRP-Ledger an keiner Form des Wettbewerbsprozessen für die Weiterentwicklung teilnimmt, was bedeutet, dass der digitale Token XRP sich nicht von selbst verteilt.

Er bezog sich auf die Zeit, als der XRP-Ledger eingeführt wurde und erklärte, dass alle 100 Milliarden XRP, die jemals existieren werden, in einer Wallet im Genesis-Ledger gespeichert wurden. Dieser Wallet mangelte es seiner Meinung nach an dem richtigen Maß an Sicherheit, was den Gründern theoretisch ermöglicht hätte, die Wallet zu ihrem persönlichen Vorteil zu manipulieren.

Von Anfang an war XRP als Werbegeschenk für jeden gedacht, der mit dem Ledger arbeiten wollte. Laut Swartz funktionierte diese Strategie auch wie geplant, allerdings nur für eine sehr kurze Zeit.

Nachdem der XRP Kurs einen Marktpreis erreicht hatte, der für viele attraktiv zum Verkauf war, nutzten Menschen allerorts diese Giveaways in Form von Token aus, um sich durch deren Verkauf zu bereichern.

Dies und weitere Faktoren machten diese Strategie der Verteilung von XRP Token anscheinend hinfällig. Um XRP in den Umlauf zu bringen, sah Ripple wohl den besten Weg darin, die Token selbst auf dem Markt zu verkaufen.

David Schwartz wies des Weiteren darauf hin, dass kein XRP Enthusiast es wollen würde, dass eine kleine Anzahl von Menschen den größten Teil der XRP im Umlauf für immer kontrollieren, was die Verkaufsstrategie scheinbar notwendig macht.

Er bezeichnete dies als eine funktionierende Strategie, doch wie überzeugend ist diese Antwort wirklich? Hat sich durch diese Ausverkäufe wirklich irgendetwas geändert, außer der Begünstigte? Diese Frage lasse ich gerne jeden sich selbst beantworten.

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[Bildquelle: Shutterstock]