Das Oberste Gericht von Sindh hat einen Ausschuss einberufen, der die Verwendung von digitalen Währungen prüfen soll. Speziell geht es dabei um ihre Anwendbarkeit von Kryptowährungen im pakistanischen Rechtssystem. Der Ausschuss soll vom stellvertretenden Gouverneurs der Staatsbank von Pakistan geleitet werden.

Was sind die letzen Entwicklungen bei Kryptowährungen in Pakistan?

Nach Angaben von The News International hat das oberste Gericht in Sindh dem Ausschuss die Erlaubnis erteilt, sich zum Kryptohandel nach pakistanischem Recht zu äußern. Die Kommission wird ihr Urteil dann dem Finanzministerium mitteilen.

Dem Bericht zufolge wird der Ausschuss vom stellvertretenden Gouverneur der Staatsbank von Pakistan geleitet, zusammen mit Beamten der pakistanischen Telekommunikationsbehörde, der Börsenaufsicht und der Ministerien für Finanzen und Informationstechnologie.

Wenn der Ausschuss den Kryptohandel genehmigt, muss er auch einen Entwurf für einen Rahmen zur Regulierung von Kryptowährungen vorlegen, der noch geändert werden muss.

Das Gericht stellte jedoch auch klar, dass die Entscheidung über die Zulassung jeglicher Art von Kryptogeschäften eine politische Entscheidung der Bundesregierung ist.

Außerdem ordnete es an, dass die Sitzungen des Ausschusses, ihre Protokolle und alle Dokumente vertraulich bleiben. Daher dürfen die Ausschussmitglieder keine Pressemitteilungen herausgeben oder in den sozialen Medien oder auf andere Weise über die Einzelheiten informieren.

Der Ausschuss muss den ersten Bericht bis zum 1. Dezember vorlegen.

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Warum schlägt Pakistan diese Richtung ein?

Die Entscheidung des Gerichts geht auf eine Petition gegen Beschränkungen des Handels mit digitalen Währungen in Pakistan zurück. Außerdem findet der Handel mit Kryptowährungen bereits im Untergrund statt. Daher will das Gericht die Branche regulieren, um Finanzierung von Terrorismus, Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten zu verhindern.

Regulierung von Kryptowährungen in Pakistan

In der Zwischenzeit hat das Gericht auch die Federal Investigation Agency angewiesen, das Gesetz zu befolgen und streng gegen Personen vorzugehen, die Kryptogeschäfte tätigen.

Obwohl der Handel mit Kryptowährungen im Land nicht gänzlich illegal ist, haben die 2018 eingeführten Vorschriften ein Verbot für Unternehmen ausgesprochen, die mit Kryptowährungen handeln. Im Jahr 2019 führte die pakistanische Regierung strengere Regulierung für die Kryptoindustrie ein. Diese schrieben vor, dass alle E-Geld-Firmen lizenziert sein müssen, bevor sie Krypto-Vermögenswerte anbieten.

Digitale Vermögenswerte werden immer beliebter und entwickeln sich zu einer soliden Einnahmequelle. So erreichte Bitcoin diese Woche ein neues Allzeithoch von über 66.000 US-Dollar. Aus diesem Grund versuchen Regierungen weltweit, eine Kontrolle über die Branche zu erlangen, indem sie entsprechende Vorschriften erlassen.