Nordkorea wurde in der Vergangenheit schon eine Verbindung zu vielen Hacker-Angriffen und Attacken hinterhergesagt. Nun hat aber die japanische Zeitung Asahi Shinbun berichtet, dass Nordkorea für organisierte Cyber-Attacken verantwortlich gewesen sein soll, die zu Diebstählen von Kryptowährungen in Höhe von insgesamt 2 Milliarden US-Dollar geführt haben sollen. Die Daten stammen aus einem noch zu veröffentlichenden Bericht des UN-Sicherheitsrates über Hacking Aktivitäten Nordkoreas im Krypto-Space.

Nordkorea und der organisierte Krypto-Krieg

Mit Hilfe seiner Krypto-Hacking Aktivitäten soll das Land rund 2 Mrd. US-Dollar in Bitcoin und anderen Kryptowährungen ergaunert haben. Der aufgedeckte UN-Bericht soll dabei nahelegen, dass Nordkoreas Krypto-Hacking-Betrieb organisierter und umfangreicher sein könnte, als bisher angenommen.

Laut dem UN-Bericht und den Aussagen von Asahi Shinbun soll Nordkorea zwischen Dezember 2015 und Mai 2019 35 Cyberangriffe auf Finanzinstitute und Krypto-Börsen durchgeführt hat. Insgesamt wurden demnach 17 Länder unter staatlicher Führung ins Visier genommen. Nach Ansicht des UN-Sicherheitsrates wurden die Cyberangriffe vom Generalbüro der Koreanischen Volksarmee, also dem Geheimdienst, organisiert.

Nordkorea soll von der Beute seines Krypto-Kriegs gut leben können und so machen die gestohlenen Cryptos der Elite-Hacker Gruppe des Landes einen Großteil des nordkoreanischen BIP aus. Drahtzieher soll das mysteriöse Bureau 121 sein, die führende Cyber-Kriegsorganisation des Landes. Darunter fällt auch die genannte Elite-Hacker Gruppe, die auch als APT 38 in der Szene bekannt sind und ein Teil der Lazarus-Gruppe sind. Das erbeutete Geld soll dann hauptsächlich in Raketenprogramme und Luxus-Bedürfnisse der Nordkoreanischen Elite fließen.

Krypto-Krieg bringt Nordkorea rund 2 Milliarden US-Dollar ein

Seit 2015 soll Hacker-Elite des Landes Kryptowährungen im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar gestohlen haben. Nachdem ein Großteil der Krypto-Börsen abgearbeitet wurde, sollen sich die künftigen Vorhaben der Hacker wohl auf prominente Krypto-Investoren fokussieren. Dies bestätigt das südkoreanische Cybersicherheitsunternehmen Cuvepia, welches seit April 2018 mehr als 30 Fälle aufgedeckt hat.


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Es ist unklar wie viele Reserven an Kryptowährungen Nordkorea mittlerweile angehäuft hat, es soll sich aber wohl um Dutzende von Milliarden in US-Dollar handeln. Diese gewinnt das Land nicht nur aus den Diebstählen, sondern vor allem auch durch eigene Mining Farmen, die Kryptowährungen schürfen. Die Mining Aktivitäten Nordkoreas, soll laut Recorded Future seit mindestens Mai 2017 laufen und fokussiert sich hauptsächlich auf Bitcoin.

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QUELLEbeincrypto
Mirco Recksiek
Autor
Mirco ist Mitgründer und Product Owner von CryptoMonday. Er ist bereits seit vielen Jahren in der Blockchain & Crypto Szene aktiv und seit 2 Jahren auch in diesem Bereich beruflich tätig. Sein Schwerpunkt als Berater bei KI-decentralized liegt dabei in der Tokensierung von Assets, Tokenomics, Blockchain-based Business Models. In seiner Freizeit ist er im Namen des CryptoMonday in allen Städten Deutschlands als Speaker und Moderator aktiv.