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Die SEC bittet um Stellungnahmen der Öffentlichkeit zu neuartigen ETFs und einem neuen Genehmigungsrahmen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 01. Juli 2026

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC befragt die Öffentlichkeit, wie sie mit einer neuen Welle „neuartiger“ börsengehandelter Fonds (ETFs) umgehen soll, darunter auch Produkte aus dem Bereich der Prognosemärkte. Mit diesem Schritt will die Aufsichtsbehörde klarere Regeln dafür festlegen, was in einen ETF gepackt werden darf, damit künftige Genehmigungen nach einem Standardverfahren ablaufen und nicht mehr durch Einzelfallprüfungen verzögert werden. Da neuartige ETFs immer komplexer werden, signalisiert die SEC, dass sie einen Rahmen schaffen will, bevor weitere dieser Fonds den Anlegern zugänglich gemacht werden.

Am 30. Juni kündigte die SEC eine offizielle Aufforderung zur öffentlichen Stellungnahme zu neuartigen ETFs an, die Fonds umfasst, die Hebelwirkung, Optionen, Engagements in Kryptowährungen oder Ereignisverträge nutzen, die an reale Ereignisse wie Wahlen und Wirtschaftsdaten gekoppelt sind. Dieser Schritt folgt auf eine Flut von Anträgen für Prognosemarkt-ETFs, die binäre Ereignisverträge in Fondsstrukturen bündeln, die für Vermögenswerte konzipiert sind, die über eine breite Preisspanne hinweg gehandelt werden. Daher bittet die Behörde um Hilfe bei der Entscheidung, wie diese Produkte notiert, gehandelt und gegenüber Privatanlegern offengelegt werden sollen.

Die Aufforderung zur Stellungnahme befindet sich im Rahmen des US-amerikanischen Regulierungsprüfungsverfahrens in der „Prerule“-Phase. Sie bleibt nach Veröffentlichung im Federal Register 60 Tage lang offen. Während dieses Zeitraums können ETF-Sponsoren, Börsen, Emittenten und Privatanleger Feedback einreichen.

Sie können Fragen zur Preisgestaltung, zur Berechnung des täglichen Nettoinventarwerts und zur Liquidität ansprechen. Außerdem können sie erörtern, wie ereignisbasierte Produkte in Altersvorsorgekonten passen. Die SEC erklärt, ihr Ziel sei es, „Innovationen bei ETFs zu fördern und gleichzeitig Anleger zu schützen sowie faire, geordnete und effiziente Märkte zu gewährleisten“.

Prognosemarkt-ETFs werfen Fragen auf

Jüngste Anträge für Prognosemarkt-ETFs zwangen die SEC dazu, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die in ihrem aktuellen Regelwerk nicht vollständig abgedeckt waren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Aktien oder Anleihen werden Ereignisverträge je nach einem einzigen Ergebnis – beispielsweise, ob bis zu einem bestimmten Datum eine Rezession eintritt – entweder mit einem Dollar oder mit null abgerechnet. Daher fragen sich die Aufsichtsbehörden, wie man einem Privatanleger erklären soll, dass eine gesamte Position nach einer einzigen Datenveröffentlichung auf null fallen kann.

Die SEC muss außerdem entscheiden, wie Ereignisverträge für die täglichen Nettoinventarwerte von ETFs bewertet werden sollen. Diese Frage stellt sich, wenn Prognosemärkte nur über begrenzte Liquidität oder große Spreads verfügen.

Zudem wirft die Einbindung von Wahlen und geopolitischen Ereignissen in ETFs Bedenken hinsichtlich möglicher Manipulationen und der Eignung auf. Diese Produkte vermischen politische Wetten mit Indexfonds und Altersvorsorge. Da die Commodity Futures Trading Commission die Prognosemärkte bereits reguliert, konzentriert sich die SEC hauptsächlich auf die ETF-Verpackung und nicht auf die zugrunde liegenden Kontrakte.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.