Um die Bedeutung der institutionellen Investoren für die Kryptowelt zu unterstreichen, hat der CEO von Binance, Changpeng Zhao CZ, kürzlich eine Frage an seine Twitter-Follower gestellt. Die Frage war recht simpel: was würde passieren, wenn ein Fond wie Fidelity 5% seines Portfolios für den Krypto-Bereich bereitstellt.

 

In Anbetracht der Summen, den große Fonds halten, könnte selbst eine kleine Allokation von 5% (rund 350 Milliarden Dollar) die Marktkapitalisierung des gesamten Kryptomarktes nicht nur verdoppeln, sondern sogar verdreifachen.

BitGo ebnet ebenfalls den Weg für institutionelle Investoren

Offensichtlich kann ein so großer Betrag nur durch Institutionen und große Fonds, die lange Zeit den Kryptomarkt gemieden haben, in den Markt gelangen. Jüngste Entwicklungen wie die Partnerschaft von Mike Novogratz mit Goldman Sachs und BitGo könnten das Ökosystem bald verändern.

Novogratz war optimistisch, was Krypto oder zumindest Bitcoin für einen großen Teil des Jahres 2018 betrifft. Bis vor kurzem sagte er große Nachfragen voraus, die Bitcoin weiter voranbringen würden als je zuvor. Als sich das Jahr jedoch langsam seinem Ende nähert, ist nicht viel passiert. Stattdessen haben einige Preissenkungen Novogratz gezwungen, seine Meinung über seine frühere Vorhersage zu ändern.

Er äußerte jedoch keine Negativität gegenüber dem Kryptomarkt. Erst vor wenigen Tagen äußerte er seine Begeisterung über die Partnerschaft mit der Krypto-Depotbank BitGo Holdings Inc. Bisher haben Goldman Sachs und Novogratz rund 15 Millionen Dollar zu BitGos Fundraising beigetragen, die insgesamt 57,5 Millionen Dollar einnahmen.

Die Tatsache, dass zwei Unternehmen mit starker Bindung an die Wall Street BitGo unterstützt haben, wird dazu führen, dass Institutionen und zahlreiche hochkarätige Kunden hinzukommen.

Schafft es Fidelity institutionelle Investoren für sich zu gewinnen?

Es ist leicht zu erkennen, wie Analysten die Verbindung von Fidelity Investments mit Krypto vorhersagen, um die Entwicklung dieser Branche voranzutreiben. Ein Zeichen für die langfristige Strategie von Fidelity ist, dass das Unternehmen die Gründung eines neuen Unternehmens angekündigt hat, das institutionellen Kunden den Zugang zu Kryptowährungen in einer sicheren Umgebung ermöglicht. Das neue Unternehmen heißt Fidelity Digital Asset Services LLC und ist eine Niederlassung, die digitale Währungen für Hedgefonds, Family Offices und ähnliche monetäre Projekte kaufen und verkaufen wird.

Darüber hinaus werden alle Coins über Over-The-Counter (OTC) Börsen kommen und in Cold Wallets aufbewahrt, was ihre Sicherheit und Immunität gegen Hackerangriffe garantiert. Bisher haben institutionelle Investoren den Umgang mit Crypto aufgrund der hohen Volatilität, des Fehlens von sicherer Verwahrung und ähnlichen Bankdienstleistungen vermieden. Dank dieser neuen Maßnahme könnte sich jedoch ihre Haltung gegenüber Crypto ändern, somit könnte institutionelles Geld endlich in den Kryptomarkt fließen.

Die Kryptowährung-Branche benötigt institutionelle Investoren, um ihr Wachstum und ihre Entwicklung fortzusetzen. Während die bisherige Entwicklung nicht weniger als beeindruckend war, wenn man bedenkt, dass dies alles ohne die Unterstützung größerer Akteure geschah, glauben viele, dass die Branche einen Punkt erreicht hat, an dem sie ohne zusätzliche Unterstützung nicht mehr weiter vorankommt.

CZ, CEO von Binance, ist vorerst überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich Institutionen dem Handel mit Crypto anschließen. Alle sind sich jedoch einig, dass es viel vorteilhafter wäre, wenn diese Zeit früher und nicht später kommen würde.