Im Verlauf des Jahres sorgte Ripple für Schlagzeilen indem es den internationalen Zahlungsdienstleister MoneyGram übernahm. Ripple verkündete durch die Kooperation mit MoneyGram mehr Möglichkeiten und Power zu haben, den internationalen und grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu verbessern.

MoneyGram fordert mehr XRP Trader für Expansion

Offensichtlich läuft die Zusammenarbeit zwischen Ripple und MoneyGram (für beide Seiten) so gut, dass Ripple weitere 20 Millionen investiert hat. Dies entspricht fast der Hälfte der Investitionssumme, die Ripple bereits im Verlauf des Jahres in MoneyGram investierte.

Neuigkeiten über den aktuellen Stand der Zusammenarbeit gab es nun im Rahmen eines CNN-Interviews zwischen der Journalistin Julia Chatterley und dem MoneyGram CEO Alex Holmes. Dieser betonte in dem Interview die grundsätzliche Bereitschaft weitere ODL-Korridore zu eröffnen, wies dabei jedoch auch auf Herausforderungen hin.

So sagte er konkret, dass die Nutzung von ODL seit Juli permanent zunimmt und gut funktioniert. Außerdem wurde vor wenigen Tagen die symbolische Marke von 100 Millionen USD beim Transaktionsvolumen erreicht. Kritik äußerte er dennoch und betonte, dass das Wachstum des Volumens nicht alleine von MoneyGram abhänge, sondern teilweise auch durch Ripple gebremst werde.

Wir sind bereit, unsere Beteiligung an der Plattform [=ODL] weiter zu erhöhen und es kommen sicherlich noch weitere Korridore dazu. Letztendlich wird die Geschwindigkeit, mit der sie kommen, darüber entscheiden, wie viel Volumen wir in welcher Zeitspanne wirklich erreichen können.

Holmes fügte außerdem hinzu, dass es mehr XRP Trader benötige. Diese seien unabdingbar für die weitere Expansion. Kurzum müsse es mehr ‚Buyer‘ und ‚Seller‘ geben, die im Hintergrund XRP traden. Daher sei nach Ansicht von Holmes die weitere Entwicklung und die Geschwindigkeit der Expansion eine ‚Frage des Volumens‘. Bereits in der Vergangenheit hieß es seitens MoneyGram, dass der Bedarf und die Nachfrage hoch seien, aber Ripple nicht schnell genug liefern könne.


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Moneygram profitiert von Partnerschaft mit Ripple

Der CEO von Moneygram betonte nun die Relevanz der Partnerschaft mit Ripple, die eine Win-Win-Situation für beide Seiten schaffen. Gleichzeitig betonte er die eigenen Interessen von MoneyGram, die letztendlich in keinster Weise mit denen von Ripple konkurrieren.

Wir können tatsächlich helfen, das Wachstum dieser Industrie/Branche zu erleichtern, indem wir unsere Liquidität und Bedürfnisse nutzen und gleichzeitig versuchen, das Wachstum dieses Geschäfts zu fördern, was das mit Ripple verbindet.

Auch wenn sich XRP offensichtlich einer zunehmenden Beliebtheit im Rahmen der On-Demand-Liquidity Nutzung erfreut, kann der XRP Kurs nicht davon profitieren. Denn während regelmäßig Meldungen über neue Hochs beim Transaktionsvolumen für die Zahlungskorridore erscheinen, erreichte der XRP Kurs erst jüngst ein neues Allzeittief und notiert aktuell bei 0,18 Dollar. Damit liegt der Kurs fast 50 Prozent unter seinem Kurswert zu Beginn des Jahres.

Ripple und XRP Kurs Verlauf YTD

Wie wichtig ist XRP tatsächlich für Ripple? – Kann Ripple auch ohne XRP?

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[Bildquelle: Shutterstock]

QUELLEInterview mit Alex Holmes
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.