IOTA fährt momentan schwere Geschütze auf und macht von sich Reden. Die Neuigkeiten bei der Weiterentwicklung des IoT-Projekts überschlagen sich förmlich und der IOTA Kurs scheint außer Rand und Band zu sein.

Allerdings ist, wie man so schön sagt, nicht alles Gold was glänzt. Das zeigt die derzeit tobende und in aller Öffentlichkeit ausgetragene Schlammschlacht zwischen den IOTA Gründern Ivancheglo und Sønstebø, deren Disput der sonst aktuell so positiven Entwicklung bei IOTA einen faden Beigeschmack verleiht.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Start des Coordicide-Alphanets? Worum geht es bei dem Disput der IOTA Gründer und wie reagiert der IOTA Kurs auf all das?

Wir bemühen uns wie immer darum, für dich die richtigen Antworten zu finden. Also schnall dich an, denn es wird wie gewohnt spannend!

Achtung: Keine der in diesem Artikeln aufgeführten Formulieren stellen in irgendeiner Weise Handelsempfehlungen dar. Dieser und folgende Artikel dienen lediglich dem Informationsaustausch mit unserer Leserschaft. Weder CryptoMonday noch der Autor dieses Textes haftet für Verluste, die aufgrund von Handelsentscheidungen unserer Leser entstanden sind. DYOR!

Das IoT-Projekt polarisiert und befeuert den IOTA Kurs

Die Neuigkeiten rundum IOTA überschlagen sich in letzter Zeit förmlich. Alles fing mehr oder weniger mit der ambitionierten Roadmap von IOTA für das 1. Quartal von 2020 an. Bald darauf kündigte die Software AG, einer der größten Partner von IOTA, an, demnächst konkrete Informationen darüber zu veröffentlichen, wie die Technologie von IOTA in ihr Unternehmen implementiert werden. Diese Ankündigung umfasste auch den nativen Token des IoT-Projekts und dementsprechend reagierte auch gleich der IOTA Kurs darauf.

Besonders aber polarisierte die bezahlte Studie der Firma FS Insight zu dem zukünftigen Potential von IOTA. Diese Studie beinhaltete eine IOTA Kurs Prognose von ca. 100$ für das Jahr 2036. Das diese Prognose hohe Wellen geschlagen hat, ist wohl selbstredend.

Die nächsten aufregenden IOTA News ließen auch danach nicht lange auf sich warten. Wie aus der Beschreibung eines Patents von Bosch hervorgeht, zielt das Unternehmen auf ein digitales Bezahlsystem ab. So heißt es in dem Patent, dass die eingereichte Erfindung nicht nur ein Verfahren zum Betreiben eines digitalen Bezahlsystems, sondern auch ein entsprechendes Computerprogramm sowie ein entsprechendes Speichermedium bereitstellt. In diesem Zusammenhang ließ der Industriegigant auf der zweiten Seite des Patens den Namen IOTA fallen. Wörtlich hieß es:

Eine Ausführungsform der Erfindung fußt auf der verteilen Datenbank „Tangle“, die den Kern der neuen Kryptowährung IOTA bildet.

Auch diese Nachricht hat dem IOTA Kurs offensichtlich nicht geschadet.

Die neueste Schlagzeile über das Projekt sorgte nun dafür, dass der IOTA Kurs am gestrigen Tag kurzzeitig auf knapp 0,38$ schnellte und damit in diesem noch sehr jungen Jahr bereits einen Kurszuwachs von ca. 140% verzeichnete.

Was sich hinter diesen besagten Neuigkeiten und dem Kurs-Pump verbirgt, schauen wir uns jetzt etwas genauer an.

IOTA startet das Coordicide-Alphanet

In einem gestrigen Blog-Post der IOTA Foundation gab das Team bekannt, dass die Version 0.1.0 des Coordicide-Alphanets veröffentlicht wurde. Das Alphanet war ursprünglich für das 2. Quartal geplant, doch laut der Aussage seitens IOTA hat man sich angesichts des Erfolgs des Hornet-Teams und ihrer engen Zusammenarbeit mit dem GoShimmer-Team dazu hinreißen lassen, die Veröffentlichung vorzuziehen. GoShimmer ist dabei die Go-Implementierung von Coordicide.

Wie wir gleich sehen werden, hat die vorgezogene Veröffentlichung aber womöglich andere Gründe. Doch dazu im Anschluss mehr.

Die gestrige Veröffentlichung des Alphanets markiert in jedem Fall einen wichtigen Schritt vorwärts auf dem Weg zu einem koordinatorenfreien Mainnet von IOTA. Entsprechend reagierte der IOTA Kurs am Wochenstart mit einem rasanten Anstieg von ca. 11,5% zum Vortag auf knapp 0,38$.

Die wichtigsten Funktionen, die mit der Version 0.1.0 des Alphanets veröffentlicht wurden, sind unter anderem

  • die automatische Peer-Erkennung und „entfernungsbasierte Nachbarauswahl“,
  • eine Netzwerkschicht zum Senden und Empfangen neuer Transaktionen,
  • eine zeitweilige Tarifkontrolle zur Begrenzung der Ausgabe von Transaktionen und
  • eine Schnittstelle zum Senden von Daten-Transaktionen und zur Abfrage des Tangle

Währenddessen tobt eine Schlammschlacht auf Twitter

Weniger ruhmreich ist die Schlammschlacht zwischen den Gründern Sergey Ivancheglo, dem auf Twitter bekannten Come-From-Beyond und David Sønstebø. Dabei begann alles mehr oder weniger mit dem folgenden Post auf Twitter Wellen zu schlagen.

Ivancheglo ließ dabei kein gutes Haar an Sønstebø und beklagte vor allem, dass die ihm zustehenden 25 Millionen IOTA Token zurückgehalten werden. Bei dem aktuellen IOTA Kurs entspricht dies immerhin einen stattlichen Gegenwert von rund 7,7 Millionen $.

Ein böses Wort wechselte schließlich das andere. In einer Stellungnahme seitens Sønstebø erklärte dieser, dass Ivancheglo bereits all seine im zustehenden IOTA verkauft hatte und er sich in einer detailgetreue Scheinwelt bewege, in der er jeglichen Fortschritt des Projektes verleugnet.

Daraufhin bezichtigte Ivancheglo sein Kontrahent sogar des unlauteren Verhaltens und bezeichnete den IOTA-Mitbegründer als eine Person, der man „sein Geld nicht anvertrauen sollte“.

In einem Brief an die Community berichtete Sønstebø schließlich noch einmal offiziell seine Version der Dinge. Hierbei ist wohl überflüssig zu sagen, dass Ivancheglo dabei nicht allzu gut wegkam. Selbstredend ließ Ivancheglos Antwort nicht lange auf sich warten und in dieser bezeichnete er die Stellungnahme und darin enthaltene persönliche Informationen über seine Person als ein Schachzug mit moralisch verwerflichen Absichten.

Was folgte, war eine Reihe an Ausschnitten persönlicher Chat-Nachrichten, die Sønstebø einen Lügner strafen sollten.

Die vorgezogene Veröffentlichung des Coordicide-Alphanets könnte tatsächlich dazu gedacht sein, die Vorwürfe Ivancheglo zu entkräften, laut denen das Projekt keine merklichen Fortschritte macht. Es könnte ein Versuch sein, den Lärm, um den Mitbegründer zu überschallen, um mögliche negative Konsequenzen für das Projekt und den IOTA Kurs vorzubeugen.

Wie dem auch sei, die ganze Schlammschlacht kann auf Twitter mühelos und im Detail verfolgt werden. Auch unser Anchorman Mirco hat die Thematik in seinem YouTube News-Video von gestern aufgegriffen und noch einmal im Detail erläutert. Schau also einfach kurz rein, denn einen Blick ist es wie immer alle mal wert.

Bitcoin, Tesla, und der IOTA Knall: Zwischen Kurs Rakete, Mega Updates und einer Schlammschlacht

Der IOTA Kurs, wie wir wissen, zeigte sich getreu dem Motto „Es gibt keine schlechte Publicity“ von all dem in jedem Fall ziemlich unbeeindruckt. Wie es mit diesem womöglich weitergehen wird, wollen wir jetzt in einer aktuellen Kurs-Analyse näher beleuchten.

IOTA Kurs erneut im Trendkanal?

Wie bereits weiter oben angerissen, ist der IOTA Kurs in dieses Jahr mit einem wahren Feuerwerk gestartet und das nachdem für lange Zeit beim Preisverlauf der IoT-Coin wahre Flaute angesagt war. Treue Leser meiner Analysen dürften allerdings von der Trendwende nicht allzu überrascht gewesen sein. In der IOTA Kurs Analyse vom 31.12.19 wurde nämlich das aufsteigende Dreieck bereits als Umkehrmuster identifiziert und auf einen daraus resultierenden Umschwung im Preisverlauf hingedeutet.

Damit, dass der IOTA Kurs allerdings in so kurzer Zeit einen Wertzuwachs von knapp 140% verzeichnen würde, hätten wohl die Wenigsten gerechnet. Doch die entscheidende Frage ist natürlich: Wie geht es von hier aus weiter?

Eine mögliche Antwort bietet eventuell der IOTA-Chart.

IOTA Kurs

Wie wir auf dem Tages-Chart erkennen können, hat nach dem gestrigen kurzzeitigen Hoch von rund 0,38$ eine überfällige Korrektur eingesetzt, sodass der IOTA Kurs aktuell bei einem Preis von knapp unter 0,32$ handelt.

Höchstwahrscheinlich wird der IOTA Kurs erst einmal zurück unter das Niveau von 0,32$ fallen. Dafür spricht auch der stochastische RSI Indikator, der auf dem Wochen-Chart signalisiert, dass IOTA derzeit überkauft ist. Diesem Signal folgte in der Vergangenheit stets eine kleine Abwärtsbewegung.

Interessant zu beobachten wird sein, ob der IOTA Kurs seinen alten Trendkanal wieder aufnimmt. Wenn dem so sein sollte, dann wäre ein Preis von rund 0,29$ mit Sicherheit eine geeignete Stelle für Trader, um weitere Long-Positionen aufzubauen. Eine Bestätigung der unteren Trendlinie sollte aber vorsichtshalber abgewartet werden.

Lies auch: Bitcoin Kurs Prognosen von 1 Mio. $ sind laut Analyst irrational – doch was dürfen wir vom nächsten Bullrun erwarten?

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[Bildquelle: Shutterstock, Tradingview]