Einer der Gründungsmitglieder des dezentralen Datenmarktplatzes, dem Ingenieur- und Elektronikmonolithen Bosch, hat das Tempo mit IOTA gerade weiter angehoben und erklärt, wie sein neumodisches Internet der Dinge (IoT) eine entscheidende Rolle in der Wirtschaft der sogenannten „ehrgeizigen Kryptowährung“ spielen wird.

Dezentraler Datenmarktplatz von IOTA

Laut einem Beitrag des IOT-fokussierten Armes des deutschen multinationalen Unternehmens Bosch Connectivity, wird es nun erstmals möglich sein, Daten auf dem dezentralen Datenmarktplatz von IOTA im vollständig offenen Quellcode zu sammeln, hochzuladen und zu verkaufen.

Das Cross Domain Development Kit (XDK) von Bosch ist ein „universelles programmierbares Sensorgerät“, das eine Armada von Sensoren zur Messung verschiedener Umgebungsdaten wie Luftfeuchtigkeit, Geräusch- und Lichtwerte sowie Beschleunigung nutzt

Seit der Vorstellung als Pilotprojekt im November 2017 wurde der Data Marketplace zu einem der zukünftigen Anwendungsfälle des IOTA Tokens katapultiert, das den Kauf und Weiterverkauf von IoT-Daten erleichtert.

Diese Daten, die die IOTA Stiftung innerhalb weniger Jahre verwaltet, werden zum „Kraftstoff der Zukunft“, der von mehr als 75 Milliarden Geräten gesammelt wird.

Bosch ist für eine dezentrale Datenwirtschaft

Bosch hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 87 Milliarden US-Dollar erzielt und gliedert sich seit Jahrzehnten bequem in die Fortune 500 ein. Das Unternehmen scheint ebenso optimistisch in Bezug auf die aufstrebende Datenwirtschaft zu sein. Es will sich ganz vorne in diesem Gebiet positionieren.

Bosch erwartet bis 2020 20 Milliarden angeschlossene Geräte und erklärte, dass es sich der Vision von IOTA von einem „offenen und dezentralen Data Lake, der für alle Kompensatoren zugänglich ist“, verbunden fühle. Das Teams hinter der Berliner DAG kommentierte:

Derzeit sind die Daten meist auf die Kontrolle einiger weniger Einheiten beschränkt und für die breite Masse nicht verfügbar. Daher kann nicht jeder neue Anwendungsfall oder Geschäftsfeld entwickeln. Gerade in Zeiten, in denen Daten immer wichtiger werden, stellt die IOTA mit ihrem Data Marketplace ein Gegenstück zum Status quo dar.

IOTA und Bosch arbeiten noch enger zusammen

Das deutsche Ingenieurschwergewicht erläuterte anschließend, wie sein Flaggschiff XDK IoT-Knoten diese gemeinsame Vision verdoppeln könnte, indem es eine Reihe potenzieller Anwendungsfälle aufzeigte. Darunter datenüberwachte Audit-Trails und die Überwachung des Betriebszustands einer Maschine, die für alle Beteiligten am IOTA Tangle sichtbar ist.

[Bild: Shutterstock]

Wie realistisch sind die Pläne von Bosch?

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