David Sønstebø, Mitbegründer von IOTA, erklärte in einem Interview mit Anthony Pompliano im Off the Chain Podcast, warum sie sich für Proof-of-Stake (PoS) gegenüber Proof-of-Work (PoW) entschieden haben.

IOTA entscheidet sich für PoS, um Zentralisierung durch Mining Pools zu verhindern

Laut dem Mitbegründer ist PoS effizienter als PoW. Er glaubt, dass dies eine der Möglichkeiten sei, Mining-Pools und die Zentralisierung, die in Bitcoin vorhanden sei, zu beseitigen.

[….] seit Anfang an sprechen Bitcoin und andere Blockchains davon, dass „dies Dezentralisierung ist“, aber dann schaut man unter die Haube und sieht den Konsensmechanismus und wie die Anreize in Bitcoin strukturiert sind. Dann merkt man, dass es immer zentral um die Hash-Power gehen wird, was die Mining-Pools sind….

Sønstebø fügte hinzu, dass es noch andere Bedenken gegeben habe, die sie dazu veranlassten, einen anderen Weg einzuschlagen. Dazu gehörte auch der Energieverbrauch beim Mining, der zu einem ernsthaften Problem werden könnte, wenn eine weltweite Anwendung das Ziel sei.

Er erklärte weiter, dass es auch Bedenken hinsichtlich der Regulierungsmaßnahmen gebe. Seiner Meinung nach könnte sich daraus ein Problem für den Crypto-Raum entwickeln. Damit bezieht er sich insbesondere auf die momentanen Entwicklungen in China.

Also dachten wir: Okay, lasst uns die Proof of Stake Route erkunden und wir haben es implementiert, es hat sehr gut funktioniert. Natürlich war es noch sehr früh [….] Wir sahen einfach keinen Grund dafür, wahnsinnige Mengen an Berechnungen zu verschwenden, die sonst über das Ledger ausgelagert werden könnten, um die eigentliche Berechnung durchzuführen. Deshalb haben wir PoS schon früh erkundet.


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Wie groß ist die Gefahr für Bitcoin durch die Zentralisierung der Mining-Power?

Die Miner entscheiden lediglich über die Reihenfolge der Blöcke. Sie erweitern die Blockchain mit weiteren Blöcken. Die validierten Transaktionen erhalten sie von den Bitcoin Full-Nodes. Diese sorgen dafür, dass die Regeln eingehalten werden, da sie Transaktionen, die nicht den Regeln entsprechen einfach ablehnen.

Gleiches gilt übrigens auch für Blöcke, die von den Minern kommen und nicht den Regeln entsprechen. Diese werden auch abgelehnt. Deshalb haben Miner auch sehr viel weniger Einfluss im Netzwerk als man denken mag.

Selbst wenn jemand 100% der Miner kontrollieren würde, kann er keine verbotenen Transaktionen durchführen, denn die Full-Nodes würden diese einfach ablehnen. Im Falle einer sogenannten 51% Attacke kann der Miner nur Transaktionen zensieren oder die Reihenfolge ändern, aber er kontrolliert nicht das Netzwerk. Ein Double Spend würde extrem viel Kosten und nur minimale Auswirkungen haben, da es sehr schnell entdeckt werden würde.


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[Bild: Shutterstock]

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