Zum dritten Mal gibt Forbes eine Liste über die Top 50 der Fintech – Unternehmen heraus. Elf der aufgeführten Unternehmen nutzen Blockchain-Technologie oder sind mit der Kryptowährungsindustrie verbunden. 2018 gibt es fünf Blockchain-Neuzugänge.

Die Blockchain-Unternehmen, die in der Fintech 50-Liste erscheinen, seien in der öffentlichen Wahrnehmung unsichtbar, da sie hinter der permanenten Berichterstattung über die Volatilität von Kryptowährungspreisen verschwänden, erklärt Forbes. Diese würden eher Infrastruktur bauen um sowohl öffentliche Kryptowährungsmärkte als auch Initiativen zu unterstützen, die die Ausführung und Aufzeichnung von aktuellen Finanztransaktionen verändern könnten.

Die neun Unternehmen, die Forbes als die Zukunft der Blockchain und Kryptowährungen bezeichnet:

  • Blockchain – die weltweit bekannteste Kryptowährungswallet
  • Chain – Bilanzierungssoftware für Fintech und E-Commerce Unternehmen
  • Bitfury Group – Hard- und Softwarehersteller für Mining und Sicherheit sowie Software für Blockchain-Anwendungen
  • Coinbase –  Online-Marktplatz für Kryptowährungen
  • Ripple – Grenzüberschreitender Zahlungsverkehr
  • Chainalysis – Strafverfolgung von Transaktionen auf der Blockchain
  • Shapeshift – Kryptowährungsbörse
  • Symbiont – Blockchain-Plattform für den Kapitalmarkt
  • Xapo – Offlinespeicherung von Bitcoin als Anlage

Zwei weitere Unternehmen auf der Liste, nutzen laut Cointelegraph ebenfalls die Blockchain-Technologie.

  • Veem – Bezahlsystem für Unternehmen, welche die Blockchain Technologie nutzen
  • Robinhood – App für Aktienhandel

Die Gründer von drei auf der Liste vorhandenen Unternehmen –  The Bitfury Group, Coinbase und Ripple – erscheinen außerdem bei Forbes unter der Liste der reichsten Personen in der Kryptowährungsindustrie, die letzte Woche veröffentlicht wurden.

[Bild: Dabarti CGI/Shutterstock.com]
Avatar
Autor
Valerie ist Redakteurin für Base58. Seit dem DAO-Hack 2016 interessiert sie sich für die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die Gesellschaft. Valerie studierte Politikwissenschaft und Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen Unternehmensberatungen und schrieb bereits für ein netzpolitisches Online-Magazin. Sie engagiert sich darüber hinaus in der netzpolitischen Szene zu rechtlichen und politischen Regularien der Blockchain.