Es war eine lange Woche für die Entwickler von Ethereum (ETH) im Zuge des verzögerten Upgrades von Konstantinopel. Die Hard Fork für Ethereum (ETH) wurde Anfang dieser Woche erwartet und sollte den Weg für weitere Skalierung und Effizienz des Smart Contract Protokolls öffnen. Aber der Plan ging nicht auf, als eine Smart Contract Sicherheitslücke entdeckt wurde.

Ethereum (ETH) setzt neue Timeline für das Konstantinopel Update

Ethereum Entwickler, darunter Vitalik Buterin, versammelten sich am frühen Freitag zu einem Online Meeting und beschlossen, einen konservativen Weg einzuschlagen. Sie entschieden, dass das Konstantinopel Update für Ethereum auf den 27 Februar festgelegt wird.

Die Hauptentwickler schlugen einen aggressiveren Weg von drei Wochen vor. Letztendlich konnte sie von dem sichereren Ansatz überzeugt werden, da das Ereignis mehr als nur das Entfernen von Code beinhaltet. Es gibt auch eine Vielzahl von Client-Tests, die mit der Ethereum Hard Fork verbunden sind.

Die genaue Blockzahl ist schwierig zu berechnen, da sich die Blockzeiten im Zusammenhang mit den von den Ethereum Minern verursachte Difficulty-Veränderung ständig ändern. Die Entwickler erwarten jedoch, dass die Hard Fork voraussichtlich bei Block 7,28 Millionen auftritt, was die Blockzeit auf 19-20 Sekunden erhöhen sollte. Das Ethereum Kernteam wird die erwartete Blockzahl in zwei Wochen neu bewerten.

Die Gründe für den Verzug vom Ethereum Update

Das größte Problem für das geplante Upgrade ist der Ethereum Improvement Proposal (EIP) 1283. Eine potenzielle Schwachstelle im Zusammenhang mit diesem EIP wurde für die Verzögerung verantwortlich gemacht. Das verzögert auch die Umsetzung der anderen EIPs.

Die logischste Lösung, so die Entwickler, sei es, die anderen Upgrades ohne EIP-1283 durchzuführen. Das aber führt zu Konsequenzen für Clients, die bereits in Erwartung des Features aktualisiert wurden. Wie ein Entwickler erklärte, würden ihre Netzwerke „ausgelöscht“ werden.

Nach einigen Diskussionen fanden die Entwickler schließlich einen Weg, um sowohl das Ethereum-Mainnet als auch die Testnets zufriedenzustellen. Ethereum Hard Fork Coordinator Afri Schoedon twitterte:

Konstantinopel wird in etwa sechs Wochen ohne EIP-1283 auf dem Mainnet aktiviert. Testnets werden der Hard Fork unterzogen, um EIP-1283 zu entfernen. Genaues Datum und Blocknummer werden in Kürze bekannt gegeben. Dieses Datum steht im Einklang mit den Prognosen anderer Entwickler.

Der Fehler beim Ethereum Update wurde rechtzeitig erkannt

Nach Konstantinopel ist die nächste Ethereum Hard Fork erst im Oktober 2019 geplant. Aber es könnte vorher noch ein weiterer hinzugefügt werden. erklärte Schoedon: „Eine gepatchte Version von EIP-1283 kann in einem späteren Netzwerk-Upgrade enthalten sein. Aber das erfordert weitere Diskussionen und Tests.“ Wenn 2018 das Jahr der Stablecoins war, entwickelt sich 2019 zum Jahr der Hard Forks.

Dies ist nicht das erste Mal, dass das Ethereum-Netzwerk von einer Sicherheitslücke betroffen ist. Ein Smart Contract-Fehler führte zum Diebstahl von 50 Millionen US-Dollar in ETH von TheDAO im Jahr 2016. Das führte dazu, dass die Mehrheit der Gemeinschaft das Protokoll abspaltete, um den Hack zurückzuspulen. Dieses mal wurde der Fehler rechtzeitig erkannt.

Während des Aufrufs erwogen die Entwickler, der Hard Fork, angesichts aller Änderungen am Upgrade, einen neuen Namen zu geben. Letztendlich entschieden sie, dass die Gemeinschaft auf Konstantinopel wartet.

Wird das Ethereum Update Konstantinopel ohne weitere Zwischenfälle über die Bühne gehen?

[Bild: Shutterstock]

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