Das Transaktionsvolumen von Ethereum hat ein neues Allzeithoch erreicht. Und das, nachdem berichtet wurde, Ethereum hätte Marktanteile im Bereich der dApps abgeben müssen. Noch vor einem Jahr hatte Ethereum fast 100% der Branche in seinen Händen gehabt.

Rekordzahlen für Ethereum’s Smart Contract Plattform

Ein Bericht des Analytik-Unternehmens Diar, vom 6. Mai, veröffentlicht Rekordzahlen für Ethereum. Im April dieses Jahres hat ETH einen neuen Höchststand bei dApp-basierten Transaktionen für Ethereum erreicht. Damit hat es seinen eigenen Rekord vom Dezember letzten Jahres übertroffen. Dem vorangegangen war ein stetig wachsendes Volumen über die letzten 4 Monate. Dabei wurden insgesamt 776.000 ETH über die dezentrale App On Chain gesendet

Laut Diar ist ein ETH Wachstum in Ethereum- und USD-Volumen zu verzeichnen. Allerdings werden es immer weniger neue dApps, die auf der ETH-Plattform entwickelt werden. Zuletzt wurde sogar ein 15-Monatstief erreicht. Dennoch wurden Token im Wert von 132 Millionen US-Dollar über dApps abgewickelt. Und das, obwohl viele Unternehmen weniger neue Applikationen entwickeln oder auf anderen Blockchains bauen. Das spricht dafür, dass es der Branche immer noch sehr gut geht.

Ethereum als Branchenführer bei On-Chain-Projekten


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Vor allem durch Glücksspiel-Apps und dezentrale Börsen (DEX) wurde das dApp Transaktionsvolumen gesteigert. Jetzt, wo die Kryptomärkte eine bullishe Trendwende erleben, steigt das Transkationsvolumen sowohl bei Ethereum, als auch bei der US-Dollar-Bewertung um 186 % seit Beginn des Jahres. Damals sank die Branche ein Stück gegenüber dem Allzeithoch aus dem Dezember.

Der Stillstand bei der Erstellung von neuen dApps, könnte auch durch einige Kennzahlen beunruhigend sein. Ethereum ist weiterhin Branchenführer bei neuen On-Chain-Projekten. Die Blockchain kontrolliert 60%, also über die Hälfte der gerade einmal 88 dApps, die im April zum ersten mal das Licht erblickt haben.

Diar behauptet dennoch, dass das Interesse der Entwickler an der dApp Erstellung kaum nachgelassen habe. Der Bericht schildert die Lage wie folgt:

Das Truffle Framework, das sich zu einem zentralen Werkzeug für Programmierer entwickelt hat, um auf Ethereum aufzubauen. Das hat dazu geführt, dass die Downloads in diesem Jahr einen historischen Höchststand erreicht haben, mit einem anhaltenden Wachstum gegenüber dem Vorquartal.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Entwickler auf Token-basierte Projekte konzentrieren, könnte trotz der Aufmerksamkeit, die Coins aufgrund des Geldwertes geschenkt wird, gering sein. Das bringt Gewinne und Verluste bei Spekulationen mit sich.


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dApp Entwickler setzten auf Infrastruktur und Benutzerfreundlichkeit

Darüber hinaus gibt Diar einen Überblick über die Zukunftsaussichten für dApps und die Industrie tokenbasierter Apps. Aus seiner Sicht werden Entwickler aufgrund der aktuell problematischen Lage bezüglich der Skalierung, weiterhin zu kämpfen haben. Er hebt im speziellen die Infrastruktur für Ethereum und die meisten dApps-basierten Kryptos hervor. Diese hat sich aus seiner Sicht noch nicht mit den Methoden zur Handhabung des Akzeptanzniveaus bei anderen App-basierten Marktplätzen beschäftigt. Dazu sagt das Unternehmen wörtlich:

Die Entwickler werden wahrscheinlich weiterhin auf Hindernisse stoßen, mit einer Infrastruktur, die ihre Größe noch lange nicht erreicht hat und einer Benutzerfreundlichkeit, die sich bei ihrem ersten Durchlauf bei Ethereum befindet.“

Der Fokus der Entwickler könnte sich noch weiter verringern und die Ressourcen könnten sich auf mehrere Projekte verteilen. Das liegt darin begründet, dass eine Tendenz zu neuen Blockchain-Projekten, die in den Bereich dezentraler Anwendungen besteht.

Die meisten dApps hat bisher Ethereum gehalten. Nun hat der Markt jedoch bereits einen Übergang zu den Newcomern EOS und TRON erlebt. Durch weitere neue Projekte wird neues Interesse geweckt werden und es werden weitere Innovationen entstehen.


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[Bild: Shutterstock]

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