Das Donald J. Trump kein großer Bitcoin-Freund ist, wissen wir bereits seit vergangener Woche. Denn in einem Tweet äußerte sich Trump zum aktuellen Währungskonflikt mit China und betonte hierbei, dass es für ihn nur eine starke Währung, nämlich den US-Dollar, gebe. Einer seiner ehemaligen Chefstrategen und langjährigen Weggefährten, nämlich Steve Bannon, glaubt hingegen, dass Kryptowährungen wie Bitcoin eine große Zukunft haben.

Ehemaliger Chefstratege Trumps glaubt an das Potenzial von Kryptowährungen

Der umstrittene Rechtsaußen sagte nun in einem aktuellen Interview mit CNBC Squawk Box, dass er Bitcoin eine große Zukunft attestiere. Auf die Frage, ob er selbst ein „Bitcoin-Bannon“ sei, der zu niedrigen Kursen gekauft habe, sagte dieser nur, dass er selbst nicht den Mut und die Konfidenz hatte, zu diesen Zeiten zu kaufen. Im Folgenden siehst du sein Zitat nochmals im Original:

I think cryptocurrencies have a big future. I think they could be a very important part going forward particularly in this global populist revolt.

Nach der Ansicht vieler politischer Think Tanks ist Populismus ein Phänomen, durch das „gewöhnliche“ Menschen in einer Demokratie ihr Eigeninteresse ausdrücken können. Bitcoin, der im Zuge der Finanzkrise 2008 „bekannt“ geworden ist, hat sich bereits seit langem als eigenständige Währung aufgestellt und etabliert. Hierbei weißt er Eigenschaften auf, die Populisten wohl gefallen – denn sie richten sich gegen „das etablierte System“.

So liege die Faszination darin, dass viele Einzelpersonen oder Gruppen von Einzelpersonen sich zusammenschließen, um „frische Bitcoin zu produzieren“, Transaktionen zu bestätigen und diese gesamte Transaktionshistorie in einem nicht-manipulierbaren öffentlichen Buch zu führen.

Bannon, der seit langem Teil der so genannten „Bitcoin-Revolution“ ist, hat nun wiederholt behauptet, dass er Kryptowährungen mag. Seiner Meinung nach kann Bitcoin sogar Teil der „populistischen Revolution“ werden (siehe Ende des Videos).


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Ist alles nur eine Frage der Perspektive?

All diese Aussagen machte Bannon zu einer Zeit in der es neue Ankündigungen Trumps gibt, zusätzliche Zölle von 300 Milliarden Dollar auf chinesische Importe zu erheben („tax the hell out of China“). Das oben gezeigte Video ist lediglich ein Ausschnitt des gesamten Gesprächs – so rutschte dies auch in andere thematische Bereiche. Ein weiteres Thema war beispielsweise Facebook’s Kryptowährung Libra. Bannon sieht sich als Enthusiast der Kryptowährung und befürwortet diese; so sei Libra die Antwort auf Chinas WeChat und somit das ideale Gegengewicht. Auch ermögliche es Libra, die Online-Nutzung des Dollars auf der ganzen Welt anzukurbeln – ein Gedanke, der mit Sicherheit nicht nur Bannon, sondern auch seinem ehemaligen Chef gefallen würde.

Konkret sagte Bannon:

People have to confront how China and third world countries are starting to put payment systems in place that are going to try to give them global dominance and be able to get off the reserve currency of the dollar.

Heiße Debatten über Umgang mit Bitcoin, Libra und Co.

Wie wir intensiv in den vergangenen Wochen berichteten herrscht ein zweigeteiltes Bild zu Facebook’s Libra. Während Leute wie Bannon Bitcoin als zukunftsfähige Lösung betrachten, sehen andere wichtige „Player“ der US-Regierung, wie beispielsweise der Finanzminister Steve Mnuchin Kryptowährungen als „nationale Sicherheitsfrage“. Auch Jerome Powell, Vorsitzender der FED, hat große Bedenken bezüglich Libra. Die Mehrheit (so der aktuelle Eindruck) sieht Libra im Konkreten als Gefahr, ist jedoch noch zurückhaltender was die finale Bewertung von Kryptowährungen angeht.

So sagte beispielsweise US-Senator Mike Crapo vor wenigen Tagen Folgendes:

If the United States were to decide, and I’m not saying it should, if the United States decided we didn’t want cryptocurrency to happen in the United States and tried to ban it, I’m pretty confident we couldn’t succeed in doing that because this is a global tech, a global innovation.

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[Bildquelle: Shutterstock]
QUELLEbitcoinist
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.

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