Coinmama, eine der weltweit größten Crypto-Börsen, erlebte am Freitag, den 15. Februar, einen Sicherheitsverletzung. Das Brokerage hat mehr als 1,3 Millionen Nutzer weltweit und teilte mit, dass Informationen von mehr als 450.000 Konten weitergegeben wurden. Über 24 Websites und fast 747 Millionen Datensätze sind von dem globalen Hack betroffen.

Coinmama bestätigt den Hack-Angriff

Coinmama veröffentlichte kurz nach dem Angriff seine offizielle Erklärung:

Heute, am 15. Februar 2019, wurde Coinmama über eine Liste von E-Mails und Hash-Passwörtern informiert, die in der Dark Web Registry veröffentlicht wurden. Unser Sicherheitsteam hat die Untersuchung aufgenommen und basierend auf den vorliegenden Informationen glauben wir, dass der Einbruch auf etwa 450.000 E-Mail-Adressen und Hash-Passwörter von Benutzern beschränkt ist, die sich bis zum 5. August 2017 registriert haben.

Coinmama versandte auch E-Mails an Benutzer, von denen sie glaubten, dass sie von dem Vorfall betroffen sein könnten.

Die Börse hat festgestellt, dass keine Kryptowährungen wie Ripple, Ethereum oder Bitcoin aus den Wallets der Benutzer genommen wurden. Das Coinmama-Sicherheitsteam untersucht den Angriff allerdings weiterhin.


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Durch das schnelle Reagieren von Coinmama war es vielen Benutzern bereits möglich ihre Passwörter zu ändern.

Ledger Nano S - The secure hardware walletNicht nur die Crypto-Welt ist von dem Hack-Angriff betroffen

Nicht nur Coinmama sondern auch weitere Unternehmen außerhalb von Crypto wurden von dem Hack-Angriff betroffen. Zum Beispiel die Coffee Meets Bagel Dating App, und die Fitness-App MyFitnessPal gehören ebenfalls zu den Opfern.

Ariel Ainhoren vermutet, dass Schwachstellen, die in früheren Hacks ausgenutzt wurden, dazu genutzt wurden, um Zugang zu Datenbanken großer Systeme zu erhalten. Ariel Ainhoren ist der Leiter des Forschungsteams der Website von TechCrunch.

Die Mehrheit der Websites, die von dem Angriff betroffen sind, verwendeten die Datenbanksoftware PostgreSQL. Als der Hacker eine Methode zum Zugriff auf das System entdeckte, lud er die gesamte Datenbank herunter, die über mehrere Standorte verteilt war.

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[Bild: Shutterstock]

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