Blockchain und Energie, passt das zusammen? Wie weit ist die Energiebranche? Hat die Blockchain Technologie eine Zukunft im Energiesektor? Diese und viele weitere Fragen werden mit Sicherheit beim kommenden Blockchain Hackathon in Essen beantwortet. Wir wollen helfen die Blockchain in der Energiewirtschaft zu etablieren. Vor allem aber Wissen und Innovationen in diesem Bereich zu vermitteln.

Wer treibt das Thema Blockchain in der Branche?

Der Essener Energie Club e.V. (EEC) ist ein studentischer und gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, den Austausch zwischen Studierenden, Promovierenden und Young Professionals verschiedener Fachrichtungen und Unternehmen der Energiebranche zu ermöglichen. In dem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit Digitalisierung, die – ebenso wie in allen anderen Branchen – auch in der Energiewirtschaft ein großes Thema ist. Damit verbunden ist das Interesse groß, mit innovativen Technologien neue Geschäftsfelder zu erschließen oder bestehende Prozesse zu optimieren, um nicht vom technologischen Fortschritt abgehängt zu werden.

Blockchain Use Cases in der Energiewirtschaft

Es gibt bereits von einigen Energieunternehmen Projekte auf Basis der Blockchain-Technologie wie Peer-to-Peer Marktplätze für private Ladesäulen (z.B. Share&Charge) oder dezentral erzeugter, erneuerbarer Strom des eigenen Nachbarn (z.B. Conjoule oder enyway). Auch als Energiebörse für den Großhandel mit Strom und Gas kommen Blockchains zum Einsatz (z.B. enerchain).

Zwar wird der Technologie mit der großen Anzahl an Projekten von Energiekonzernen und Stadtwerken ein hohes Potential zugesprochen, jedoch gibt es bisher noch keinen erfolgreichen Use-Case im Energiekontext. Dies nimmt sich der EEC zum Anlass, einen Hackathon zum Thema „Blockchain in der Energiewirtschaft“ für Studierende und Start-ups auszurichten. Dort sollen kreative und auf Blockchain-Technologie basierende Lösungen für reale Challenges aus der Energiewirtschaft innerhalb kürzester Zeit kollaborativ erarbeitet werden.

So sucht E.ON, einer der größten deutschen Energiekonzerne, beispielsweise nach Lösungen für die automatische und transparente Abwicklung von Entschädigungszahlungen im Stromnetz. Um die Stabilität im Stromnetz zu gewährleisten, muss der Netzbetreiber im Rahmen des so genannten Einspeisemanagements die Einspeisung von erneuerbarer Energie ins Netz stoppen oder verringern. Hierfür bekommen die Erzeuger eine Entschädigung vom Netzbetreiber.

Das Kooperationsprojekt dynamis, ein Think-Do-Rethink Tank, sucht dagegen nach Lösungen für die Tokenisierung von Mikrofinanzprodukten für Infrastrukturinvestitionen.

Wer organisiert den Hackathon?

Organisiert wird der Hackathon in Kooperation mit dem Camp.Essen, welches mit vielfältigen Angeboten die Vernetzung, Digitalisierung und Start-up Kultur am Wirtschaftsstandort Essen fördert und Raum für kreative Ideen bietet. Zum Thema „Blockchain in der Energiewirtschaft“ hat das Camp. Essen mit einem sog. Future Camp, ein monatlicher Arbeitskreis aus verschiedenen Unternehmen und Fachbereichen ins Leben gerufen.Durch die Vielzahl an Vorträgen und Diskussionen wurde dort viel Expertise auf dem Gebiet aufgebaut. Als dritte Instanz unterstützen die Blockchain-Experten von KI decentralized die Organisation des Hackathons und die Teilnehmer vor Ort mit ihrem fachlichen Know-How.

Wer, wie, was, wann, wo?

Der Hackathon findet am 05.-07. April 2019 im Camp.Essen statt. Für Unterkunft, Erstattung der Fahrtkosten sowie Verpflegung während der Zeit wird gesorgt und die beste Umsetzung wird von einer Fachjury prämiert.

Weitere Informationen und Unterlagen zur Anmeldung sind unter www.energy-hack.com zu finden.

Was denkt ihr,  hat die Blockchain eine Zukunft in der Energiebranche? Werdet ihr euch am Hackathon beteiligen? Habt ihr Fragen? Dann diskutiert mit uns in unserem Telegram Channel!

[Bild: Shutterstock]

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