Einer der größten bekannten Bitcoin Whales ist der Konkursverwalter von Mt. Gox, Nobuaki Kobayashi. Seine Aktivitäten sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Unruhe und womöglich auch für Einbrüche beim Bitcoin Kurs. Die Aktivitäten der Mt. Gox Wallets wurden von Whale Watchern genauestens beobachtet, denn ein Verkauf solch großer Massen an Bitcoins (BTC), kann den Markt ins wanken bringen.

Bitcoin Whale Verkäufe sorgten für Kurseinbrüche

Zwischen den Jahren 2017 und Anfang 2018 gab es in der Crypto Community intensive Debatten zu unerklärlichen Kurseinbrüchen beim Bitcoin Kurs. Whale Watcher fanden schnell einen Zusammenhang zwischen diesen Verlusten und den von Nobuaki gemeldeten Verkäufen von Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH).

 

Viele Experten und Blockchain Forensiker wiesen darauf hin, dass es einen Zusammenhang geben müsse und diese Verluste zeitgleich mit den Whale Bewegungen kein Zufall waren. Der Verantwortliche war aus Sicht der Analysten also der Mt. Gox Konkursverwalter Nobuaki Kobayashi. Der Bitcoin Whale soll mit seinen Verkäufen dafür gesorgt haben, dass der Aufwärtstrend für Bitcoin (BTC) gebrochen wurde. Dies schickte den Bitcoin Kurs im Anschluss auf Talfahrt und sorgte für einen BTC Kurseinbruch von fast 50%.

Mt. Gox Treuhänder wäscht seine Hände in Unschuld

Nobuaki Kobayashi ließ diese Anschuldigen nicht auf sich sitzen und erklärte, dass seine Transaktionen und Verkäufe nicht in der Orderbüchern der Bitcoin Börsen landete. Alle seine Verkäufe sollen OTC (over the counter) abgewickelt worden sein und hätten damit keinen Einfluss auf die Kursentwicklung gehabt.

Nach Rücksprache mit Kryptowährungsexperten habe ich BTC und BCH nicht über einen gewöhnlichen Verkauf auf der Börse abgewickelt. Sondern in einer Weise, die den Marktpreis nicht beeinflusst und gleichzeitig die Sicherheit der Transaktion so weit wie möglich gewährleistet.

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GoxDox Enthüllungen decken Ungereimtheiten auf

Gerichtsdokumente sollen beweisen, dass Nobuaki Kobayashi nicht ganz ehrlich war. GoxDox enthüllte eine neue Reihe an Gerichtsdokumenten, welche beweisen sollen, dass der Mt. Gox Treuhänder seine eigene Idee verfolgte. Denn trotz der Empfehlungen von Beratern und Kraken Exchange, verkaufte der Bitcoin Whale seine Bitcoins offensichtlich nicht OTC, sondern auf der Bitcoin Börse BITPoint. Jesse Powell, CEO von Kraken, nahm hierzu Stellung auf Reddit:

Experten legen sich fest: Bitcoin Whale & Mt. Gox Treuhänder ist verantwortlich für Bitcoin Absturz

Ein Team von Experten, welches den Fall seit seiner Gründung verfolgt hatte, ist sich nach Sichtung der geleakten Dokumente sicher, dass ein Zusammenhang zwischen dem Bitcoin Absturz und Mt. Gox Verkäufen besteht. Einer der größten und gefürchtetsten Bitcoin Whales könnte somit also für den endgültigen Abbruch des Aufwärtstrends Ende 2017 gesorgt haben. Ein Grund, warum Whale Watcher Wal-Bewegungen immer genauer unter die Lupe nehmen. Fluch und Segen der „Transparenz“ eines Public Ledgers. Denn nicht jeder Bitcoin Whale Alarm ist wirklich „bedrohlich“, Mt. Gox scheinbar schon.

„Die neuen Daten aus dem Bankbuch des Treuhänders in Verbindung mit den Preisrückgängen von BTC im Mai/Juni 2018 deuten darauf hin, dass die von BitPoint zur Durchführung des Verkaufs verwendete Methode die Preisfindung beeinflusst. Mit anderen Worten, BitPoint verkaufte an einer Börse und nicht OTC.“

Bisher hat Nobuaki keine Kommentare abgegeben, die diese neuen Erkenntnisse bestätigen oder verneinen. Welch eine Ironie, wenn der Grund für den bisher längsten Kurseinbruch in der Geschichte von Bitcoin, denselben Ursprung hatte wie der letzte: Mt. Gox.

Was denkt ihr, liegt der Grund für den zweiten großen Bitcoin Absturz beim Bitcoin Whale Nobuaki oder ist es doch nur Zufall? Diskutiert mit uns in unserem Telegram Channel!

[Bild: Shutterstock]

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