Die Faszination der Meere liegt in ihren unendlichen Tiefen und den darin lebenden Tieren. Besonders sticht hierbei der Wal mit seiner enormen Größe hervor. Das Pendant des klassischen Wals existiert auch im Crypto-Space unter der Bezeichnung Bitcoin Whale. Einer dieser Whales hat gestern für einen Bitcoin Whale Alarm gesorgt, in welchem mit einer einzigen Transaktion 50.000 BTC versendet wurden.

Allein die Summe der versendeten BTC beträgt rund 500 Millionen Dollar. Als wäre das nicht genug, kommt nun die Besonderheit: die Transaktionsgebühr für ein Volumen von einer halben Milliarde Dollar (!) lag gerade einmal bei 60 Cent.

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Bitcoin Whale Alarm: 50.000 BTC für lediglich 60 Cent versendet

Es gibt viele Kämpfe, die Bitcoin zu schlagen hat. Da wäre beispielsweise der Kampf Bitcoin vs. Gold oder das Duell Bitcoin vs. Banken. Ohne zu tief in diese Diskussion einsteigen zu wollen, zeigt unser aktuelles Whale-Beispiel zwei Aspekte sehr schön:

Bitcoin wird gerne zum Versenden von größeren Summen verwendet. Ein Blick auf Studien bestätigt dies und zeigt, dass das durchschnittliche Transaktionsvolumen von BTC im Vergleich zu Mastercard, Visa oder Paypal deutlich höher ist. Hier sind wir also wieder beim Aspekt Store of Value und digitales Gold. Doch auch was das Duell Bitcoin vs. Banken angeht, lässt sich die aktuelle Transaktion sehen.

Denn trotz des hohen Volumens von 49.922 BTC betrug die Transaktionsgebühr für den Bitcoin Whale lediglich 0,60 Euro.

Wer der Transaktion folgt und sich diese im Blockchain-Explorer anzeigen lässt, sieht, dass die gesamte Transaktionsgebühr sich gerade einmal auf 0.00006280 BTC beläuft. Ein Wert, in der in Anbetracht der transferierten halben Milliarde Dollar wohl weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein ist.


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BTC Transaktionsgebühren vs. Banken – 1:0 für BTC

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: das aktuelle Bitcoin Whale Beispiel zeigt einen eindeutigen Unique-Selling-Point (kurz USP) von Bitcoin im Vergleich zu Gold und/oder Banken. Man stelle sich nur vor wie viel Zeit eine grenzüberschreitende Transaktion von der eigenen Hausbank bis hin zum Empfängerkonto in Anspruch nehmen würde. Als sei dieser zeitliche Aspekt nicht bereits ’nervig‘ genug, käme noch der finanzielle Aspekt hinzu. Eine grenzüberschreitende Transaktion bei der eigenen Hausbank durchzuführen, die ein Volumen von fast 500 Millionen Dollar hat, wäre nicht gerade kostengünstig.

Wir fassen also zusammen: ein Bitcoin Whale konnte über das dezentralste Netzwerk der Welt eine halbe Milliarde Dollar verschicken. Dieser Prozess kostete ihn im Vergleich zu einem Banktransfer nur wenige Minuten und 60 Cent Gebühren. Ein klarer Punktsieg für Bitcoin!

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Wie ist deine Meinung zu den Transaktionsgebühren von BTC? – Hättest du als Bitcoin Whale eventuell höhere Gebühren für deine Transaktion gezahlt?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.