Die Dienstleistungen von Bakkt sind noch nicht auf dem Markt angekommen, aber sie sorgen weiterhin für nennenswerte Schlagzeilen. Erst kürzlich haben wir von der Bitcoin Revolution berichtet, die Bakkt in Planung hat. Diesmal ist es Goldman Sachs, das die Börse wieder in die Schlagzeilen bringt. Die Investmentbank ist bereits seit einiger Zeit im Crypto-Bereich tätig und plant nun den Custody-Service von Bakkt zu nutzen.

Goldman Sachs vertraut auf die Expertise von Bakkt

Der Custody-Service von Goldman Sachs könnte sogar die technische Lösung des neuen ICE-Projekts nutzen. Besser noch, es scheint, dass die Bewertung des Vorschlags ziemlich einfach war und die Entscheidung schnell getroffen wurde, was vor allem auf die Skalierbarkeit der Infrastruktur von Bakkt zurückzuführen ist.

Goldman Sachs vertraut auf das, was Bakkt vorhat, insbesondere angesichts der fundierten Erfahrungen, die ICE im Management von Handelsplattformen und der Verwahrung von Vermögenswerten hat.

In diesem Fall wird Bakkt nicht als neue Plattform betrachtet, sondern als eine Erweiterung der NYSE, die sie vor möglichen Risiken durch Aufsichtsbehörden oder vor den klassischen Problemen, die spezielle Crypto-Börsen haben, schützt.

Goldman Sachs rät von der Verwendung anderer Crypto-Börsen ab

In diesem Zusammenhang rät Goldman Sachs seinen Kunden ausdrücklich davon ab, traditionelle Börsen aus rechtlichen Gründen, insbesondere aus Gründen der Geldwäschebekämpfung, zu nutzen und empfiehlt stattdessen, die bereit gestellten OTC-Tools (Over the Counter) zu nutzen.

Die Architektur von Bakkt wird es Goldman Sachs in diesem Zusammenhang ermöglichen, seine Kunden bei der Nutzung einer sicheren öffentlichen Plattform mit jahrzehntelanger Erfahrung auf den Finanzmärkten zu beraten.

Die ICE-Initiative profitiert nicht zu letzt von der hohen Reputation der Namen, die sich in deren Geschäftsführung wiederfinden.