Eines DER Themen 2019 war mit Sicherheit das Thema „Institutionalisierung“ und „institutionelle Investoren“. Die Hoffnung dahinter: Wenn große Investoren, wie Investment Fonds, Renten Fonds usw. anfangen Bitcoin in ihre Portfolios einzubauen, würde dieses „Big Money“ den Bitcoin Kurs antreiben. Da diese Investoren riesige Summen verwalten, würde auch schon ein sehr geringer Prozentsatz des gesamten verwalteten Geldes ausreichen. Dieses Szenario hat sich dieses Jahr auf jeden Fall zum Teil bewahrheitet, wie der Coinbase CEO in einem Interview erklärte. Nichtsdestotrotz sehen einige in 2020 noch viel Luft nach oben. Wird das „Big Money“ 2020 zum Wachstumstreiber?

Institutionen nehmen Anlauf auf Bitcoin

In einem kürzlich veröffentlichten Interview mit Bloomberg gab sich Henri Arslanian, ein Crypto Leader beim Weltkonzern PricewaterhouseCoopers (PwC), sehr optimistisch, was die Institutionalisierung im nächsten Jahr angeht.

So sei in den letzten 24 Monaten sehr viel im Bezug auf die Regulierung geschehen. Beispiel dafür sei die zunehmende Klarheit im Bereich der Besteuerung von Kryptowährungen weltweit. Diese ist essentiell notwendig für große Investoren.

Als weiteren wichtigen Punkt sieht der Crypto-Experte den Fortschritt bei den Investitionsmöglichkeiten für große Investoren. So gibt es mittlerweile viele regulierte Lösungen im Bereich der Verwahrung, Fonds und Investment-Produkte wie Futures.

Als direkte Folge erwartet Arslanian, dass sich ab 2020 und darüber hinaus weitere Institutionen engagieren werden. Ein weiterer Grund für ihr Engagement ist aber auch die Tatsache, dass institutionelle Kunden ein größeres Interesse an Crypto entwickeln.


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Libra, dein Freund und Helfer

In dem Interview ging der Experte auch auf das Projekt Libra von Facebook und einigen anderen Konzernen ein. Er ist zwar der Meinung, dass „Bitcoin immer noch die Mutter aller Kryptowährungen ist“, Libra allerdings dafür gesorgt hat, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit auf großer Bühne bekommt.

So war seiner Meinung nach Libra der Auslöser dafür, dass mehr Zentralbanken Bitcoin und eigene Kryptowährungen ernster nehmen. So beschäftigen sich heute knapp 70% aller Zentralbanken mit Crypto.

Alles in allem können wir uns als Bitcoin- und Crypto-Fans also auf ein Jahr 2020 freuen, in dem mehr institutionelle Anleger die Möglichkeit wahrnehmen können, reguliert in den Markt einzusteigen. Das freut nicht nur diese, sondern natürlich auch alle, die sich jetzt schon am Markt in Stellung gebracht haben. Das Halving im Mai könnte außerdem vielleicht seinen Teil zu einer Bitcoin Kurs Rakete wie in 2017 beitragen.

Wie siehst du die Entwicklung rund um die Institutionalisierung von Bitcoin und Co.?

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Rückblick 2019: Bitcoin Kurs 100% | Top Performer | BTC Whales & Scams | Halving | Banken | Binance

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