Für alle möglichen Vermögenswerte gibt es schon seit langem börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs. Diese ahmen den Kursverlauf des entsprechenden Vermögenswert nach, wobei man allerdings nicht direkt selber in den Vermögenswert investiert. Meistens sichert der Herausgeber des ETF die Derivate im Hintergrund durch die tatsächlichen Vermögenswerte ab. Dadurch fließt indirekt neues Kapital in den entsprechenden Markt. Doch wann kommt endlich der Bitcoin EFT?

Die Hoffnung auf einen Bitcoin ETF lebt weiter

In Europa gibt es bereits ETFs mit denen sich in Bitcoin und Co. investieren lassen. Im Allgemeinen ist die Regulierung der Finanzmärkte in den USA strenger, als in Europa. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb sich die United States Securities and Exchange Commission (SEC) bisher gegen einen Bitcoin ETF sträubt. Jüngst hat die SEC eine Entscheidung erneut vertag. Während in den USA ein emittierte Bitcoin ETF schon längst abgeschrieben wurde, sind andere zuversichtlicher denn je.

So auch Hunter Horsey, dem CEO eines der größten Krypto-Indexfondsanbieter namens Bitwise Asset Management. Er sagt er sehe der Zulassung eines Bitcoin ETF durch die US-Regulierungsbehörden immer noch positiv entgegen, trotz der erneuten Verschiebung der Entscheidung.

Dies gab der CEO in einem Interview mit Matt Hougan, dem globalen Forschungsleiter von Bitwise für Bloomberg UK am Donnerstag zu verstehen.

Endloses warten auf eine Entscheidung der US Behörden

Wie berichtet, hat Bitwise im Januar dieses Jahres seine neueste ETF-Anmeldung bei der US Finanzbehörde SEC eingereicht. In dieser Woche hat die Regulierungsbehörde dann ihre Entscheidung über den Antrag, zusammen mit zwei weiteren, verschoben. Die Frist für die Entscheidung ist derzeit auf den 13. Oktober festgelegt worden.

Trotz der Tatsache, dass Bitwise bereits mehrere Anträge für einen ETF eingereicht hat, bleibt Horsley gewohnt optimistisch. Er resümiert, dass in den letzten 12 Monaten trotz vieler Vertagungen der Entscheidung über den ETF enorme Fortschritte zu erkennen sind. So soll die SEC ihre Gründe für die Verzögerung sehr offen und klar kommuniziert haben.

Viele Bedenken der SEC seien in den letzten Monaten durch Weiterentwicklungen am Krypto Markt ausgeräumt worden. So können Investoren beispielsweise ihr Krypto Vermögen mit Versicherungspolicen der Firma Lloyds aus London vor einem möglichen Verlust schützen.

Flutet bald US-Vermögen den Bitcoin Markt?

Während in Europa bereits mehrere Krypto-ETFs und ähnliche Anlagevehikel existieren, hängen die meisten Erwartungen an den USA und der Entscheidung der SEC. Mit einem ETF in den USA würde eine enorme Menge an neuem Vermögen den Krypto Markt fluten. Hougan wog ab, was seiner Meinung nach die wahrscheinlichen Auswirkungen der Genehmigung sein werden:

Ein Schlüsselaspekt eines Bitcoin ETF in den USA ist die Erschließung des Marktplatzes für Finanzberater. Bisher verteilen sich die Investitionen am Krypto Markt vor allem auf Kleinanleger [….] oder institutionelle Investoren [….] Die Hälfte des Geldes in den USA wird von Finanzberatern verwaltet, und im Moment ist es für sie sehr schwierig, diesen Markt zu erreichen.

Hougan verglich diese voraussichtliche Öffnung wichtiger neuer Vermögensbereiche mit der Einführung von ETFs für Gold- und Privatbanken.


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Da sich die SEC bei mehreren ETF-Vorschlägen weiter Zeit lässt, warten viele in der Krypto-Community sehensüchtig auf den Start solcher ETFs. Diese würden die weitere Verbreitung von Kryptowährungen als reguliertes Anlageinstrument vorantreiben.

Wenn die Entscheidungen der SEC in Zukunft positiver ausfällt, plant Bitwise beispielsweise einen ETF namens Hold 10, der einen Korb von 10 Kryptowährungen enthalten soll.

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