Frohe Weihnachten an alle, die am heutigen Tag unseren Artikel „Bitcoin Desaster 2019 – Fehlschläge die den Crypto-Markt erschütterten“ lesen. Das Crypto-Jahr 2019 neigt sich langsam dem Ende und wir blicken einem spannenden Jahr 2020 entgegen. Alles in allem war 2019 ein positives Jahr für Bitcoin und Co. Der Kurs des Kings Coin konnte bis heute knapp 95% Plus machen im Vergleich zum Anfang des Jahres. Auch technisch gesehen hat sich viel getan und die Hashrate, sowie andere Indikatoren zeigen alle nach oben. Doch wie es im Leben so ist, war natürlich nicht alles rosig im Crypto-Space. Es gab einige Dasaster und Fehlschläge rund um Kryptowährungen und Blockchain, die den Markt in Atem hielten. In diesem Artikel wagen wir einen (zugegebenermaßen etwas theatralischen) Blick in den Rückspiegel und fassen DIE Crypto-Desaster 2019 zusammen.

#1 Bitcoin: erst Top – dann Flop

Zu allererst widmen wir uns in unserem Rückblick dem wichtigsten Thema im gesamten Crypto-Space überhaupt: dem Bitcoin Kurs. Wie hatten wir uns alle gefreut, als dieser im April diesen Jahres einen plötzlichen Sprung nach oben machte und damit eine bis Mitte des Jahres andauernde Rallye einleitete. Diese peitschte den Preis bis auf 14.000 USD in der Spitze, obwohl sich der Kurs ganz am Anfang des Jahres noch auf knapp über 3.000 USD befand.

Viele sahen bei dem rasanten Aufstieg bis in den Spätsommer schon die Wiederholung von 2017 und das nächste All-Time-High von über 20.000 USD in den Startlöchern. Doch dann kam die Ernüchterung: Bitcoin konnte das positive Momentum nicht aufrechterhalten und legte in der 2. Jahreshälfte einer magere Performance mit teilweise über 50% Minus im Vergleich zum diesjährigen Hoch von 14.000 USD hin.

Aus der Traum von einem Bullrun 2.0 a la 2017. Zumindest für dieses Jahr (voraussichtlich). Aktuell liegt der Kurs (zur Zeit des Verfassens des Artikels) bei ca. 7.300 USD. Für uns war diese Zweiteilung nach dem Motto „erst Top – dann Flop“ der erste und wichtigste Crypto-Fehlschlag 2019.


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#2 Libra erobert die Welt – und dann doch nicht

Ein Unglück kommt bekanntlich selten allein. Und deshalb kommt Libra als von Facebook und einigen anderen großen Unternehmen angeleitetes Projekt direkt auf Platz 2 der Crypto-Desaster 2019. Passend zum diesjährigen Hochpunkt des Bitcoin Kurses veröffentlichte Facebook das Whitepaper von Libra. Die Idee: eine Weltwährung, die Menschen (als Teil der über 2 Milliarden Nutzer von Facebook) ohne Zugang zum Finanzsystem mit einem digitalen Geldsystem ausstattet.

Viel Euphorie zirkulierte durch die Lüfte der Crypto-Welt und nicht wenige sahen Libra als Heilsbringer für Bitcoin, da das Projekt zur Massen-Adoption von Crypto beitragen könnte. Doch dann kamen die „bösen Männer“ von den Regulierungsbehörden und stürmten die Party. Aus der Traum von Facebook und Co. im Durchmarsch die streng regulierte Finanzindustrie aufzumischen und im Alleingang zu revolutionieren.

Die Regulierungsbehörden in den USA und Europa nahmen Libra den Wind aus den Segeln, indem sie Bedenken bezüglich der Sicherheit der Nutzerdaten und der Stabilität des Finanznetzwerkes verkündeten. Bis heute gibt es keine 100%-ige Klarheit. Deutschland und Frankreich haben verkündet Libra nicht auf den inländischen Markt zu lassen. Eigentlich sollte das Projekt 2020 an den Start gehen. Das sieht nun alles andere als realistisch aus. Warten wir ab und schauen, ob uns Libra 2020 wieder aus dem Tal der Tränen heraus zieht.


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#3 Bakkt: 100% gedeckte Bitcoin Futures, oder nicht?!

Ein weiteres Thema dem viele Crypto-Fans 2019 sehnlichst entgegen gesehnt haben war die Institutionalisierung von Bitcoin und Co. Gemeint ist damit, dass Institutionelle Investoren in Kryptowährungen einsteigen und diese als Teil ihres Portfolios einbinden. Auch, wenn wir dieses Jahr ein wachsendes Interesse von Seiten der Institutionen sehen konnten, versagte ein Hoffnungsträger dieses möglichen Wachstumstreibers zunächst kläglich: Bakkt.

Die Börse ist eine Trading Plattform für institutionelle Investoren, die mit Bitcoin Futures handeln wollen. Bakkt wurde mit Großen Hoffnungen erwartet, konnte zunächst jedoch alles andere als „Interesse“ kanalysieren. In den ersten 24-Stunden wurden gerade einmal 71 BTC gehandelt, was gemessen am gesamten Handelsvolumen auf den Crypto-Märkten ein großes „Nichts“ darstellt. Mittlerweile sind die Zahlen bei Bakkt massiv angestiegen, können aber immer noch nicht an die anfänglich hohen Erwartungen anschließen.

Ein weiterer Fehlschlag in Bezug auf Bakkt dieses Jahr waren die Bitcoin Futures selber. Angekündigt waren diese als (im Gegensatz zu herkömmlichen Futures auf BTC) zu 100% von echten BTC im Hintergrund gedeckt. Mit der Zeit stellte sich allerdings heraus, dass Bakkt im Kleingedruckten stehen hat, dass diese tatsächlich nur zu 63% gedeckt sind. Eine herbe Enttäuschung für alle, die sich eine massive Auswirkung auf den Bitcoin Kurs erhofft hatten.

#4 Warren Buffett bleibt leider ein Bitcoin Gegner

Warren Buffett ist bekanntlich eine lebende Investoren-Legende. Als ein Anleger der alten Schule nimmt Buffett bekanntlich kein Blatt vor den Mund, wenn es um das Thema Kryptowährungen geht. Buffett pflegt im Bezug auf Bitcoin den Ausdruck „Rattengift“ zu verwenden.

Diese Anti-Bitcoin Meinung nahm sich der bekannte Justin Sun zum Anlass das jährlich versteigerte Essen mit dem Investment-Guru zu erkaufen. Der Plan war (zumindest medienwirksam nach außen) zusammen mit anderen Crypto-Persönlichkeiten Buffett zu missionieren und ihn zu einem wahren Fan der digitalen Währungen zu machen. Leider scheiterte der Plan, bevor er überhaupt in die Tat umgesetzt werden konnte.

Zunächst war die offizielle Begründung, weshalb es nicht zu dem Essen kommen konnte, dass Justin Sun Nierensteine hatte. Im Anschluss machten Gerüchte die Runde, dass sich die chinesische Regierung eingeschaltet haben und Justin Sun zum Umdenken bewegt haben soll. Diese Spekulationen sind natürlich alle nicht bewiesen. Und doch stellt Justin Suns Versuch Warren Buffett zum Bitcoin-Fan zu machen für uns und viele andere Crypto-Fans eines der größten Desaster 2019 dar.

#5 Telegram Token Ton von SEC gestoppt

Facebook ist mit Libra nicht der einzige Messenger-Dienst, der dieses Jahr auf sich aufmerksam machte. Auch Telegram hatte Großes in Bezug auf Bitcoin und Co. vor. So plante die Plattform noch dieses Jahr ihren eigenen Token „TON“ auf den Markt zu bringen. Dafür sammelte der Messenger-Dienst knapp 1,7 Milliarden USD ein.

Doch leider crashten auch hier wieder die Regulierungsbehörden in Form der SEC die Crypto-Party. Diese bemängelten, dass der Token Sale von Telegram unregistriert war und stoppten kurzerhand den geplanten Launch. Gemessen an der Größes, stellt der Launch zu dem es fast gekommen wäre für uns ein weiteres Desaster dieses Jahres dar.

Wie wir anhand der 5 Beispiele sehen, hatte das Crypto-Jahr 2019 auch seine Schatten-Seiten. Aber wie das bekanntlich so ist: wo Licht ist, ist auch Schatten. Alles in allem können wir auf ein tolles Jahr zurückblicken und dürfen umso mehr auf 2020 gespannt sein. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr auch wieder einige Desaster und Fehlschläge, die die Stimmung rund um Bitcoin und Co. oben halten und uns im nächsten Rückblick in genau einem Jahr ebenso erfreuen. Bis dahin freuen wir uns jetzt schon einmal auf das bevorstehende Halving im Mai.

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[Bildquelle: Shutterstock]