Der von vielen erwartete Start von Bakkt könnte sich durch den „Shutdown“ in den USA noch weiter verzögern. Auch die Entscheidungen über den Bitcoin ETF von VanEck & SolidX könnte durch den Shutdown negativ beeinflusst sein. Dies teilte Rechtsexperte Jake Chervinsky in seinem Twitter Kanal mit und sorgte damit für Aufklärung.

Bakkt könnte sich für Monate verzögern

Chervinsky klärte in seinem Tweet auf, dass durch den „Shutdown“ in den USA, die Arbeit der Security and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) gestoppt wurde. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Freigabe von Bakkt, dem Future Exchange, der immer noch auf seine Freigabe durch die CFTC wartet. Damit verzögert sich der Start des Hoffnungsträgers der Crypto Community wohl ein weiteres mal.

Es besteht allerdings noch eine geringe Hoffnung, da noch wenige Mitarbeiter bei der SEC arbeiten. Dies betrifft allerdings nicht die Bakkt Entscheidung, denn hier ist die CFTC zuständig. Eine gesetzlich vorgeschriebene Frist gibt es bei der CFTC nicht, daher scheint eine Entscheidung vor dem Ende des „Shutdown“ unmöglich. Wir könnten uns laut Chervinsky auf eine monatelange Verzögerung von Bakkt einstellen.

Bakkt geht auf Shoppingtour

Bakkt, die ersehnte Bitcoin Futures Handelsplattform und Digital Asset Custodial Lösung, hat kürzlich ihre ersten Akquisitionsvorhaben angekündigt, nachdem sie 182 Mio USD einsammeln konnten. Laut dem Beitrag auf dem Twitter Account von Bakkt unterzeichnete die Börse den Vertrag über den Erwerb bestimmter Vermögenswerte der Rosenthal Collins Group (RCG), einem angesehenen Futures-Kommissionshandel.

Die von der Intercontinental Exchange (ICE) gegründete und unterstützte Plattform Bakkt, zielt darauf ab, erste physisch abgerechnete Bitcoin-Futures innerhalb der regulierten und etablierten Marktinfrastruktur von ICE einzuführen. Bakkt hofft, den ersten sicheren Marktplatz für die physische Bereitstellung digitaler Assets zu schaffen, der die Türen zwischen traditionellen und Cryptomärkten öffnen würde. Dies wiederum sollte den digitalen Assets mehr Glaubwürdigkeit verleihen und mehr institutionelle Investoren, Händler und Einzelpersonen anziehen.

Bitcoin ETF von VanEck und SolidX vor Ablehnung?

Auch die Entscheidung über den Bitcoin ETF ist vom „Shutdown“ in den USA betroffen. Durch die Umstände in den USA, hatte die Bitcoin Community zuletzt gehofft, der Bitcoin ETF könnte durch den „Shutdown“ „automatisch“ freigegeben werden. Jake Chervinsky hat in seinem neuesten Tweet für Aufklärung gesorgt und klargestellt, dass vermutlich sogar das Gegenteil der Fall sein könnte und eine Ablehnung wahrscheinlicher als vorher scheint.

Laut Chervinsky wurde bei der SEC ein Großteil der Mitarbeiter nach Hause geschickt. Um aber Deadlines, wie die des Bitcoin ETF einhalten zu können ist ein kleines Team geblieben, die diese Fälle bearbeiten werden. Eine Entscheidung wird damit definitiv bis zum 27.02.2019 fallen.

2 Szenarien für Bitcoin ETF: Ablehnung oder Ablehnung

Für den Bitcoin ETF gibt es also zwei Szenarien. Entweder wird die „Rumpftruppe“ übernehmen und eine wahrscheinliche Ablehnung mit einer späteren Begründung einleiten. Oder aber die Entscheidung ist bereits vor dem Shutdown gefallen und muss nur noch ausgearbeitet bzw. angekündigt werden. In beiden Fällen scheint eine Ablehnung wahrscheinlicher als eine Genehmigung, so Chervinsky.

Was denkt ihr, ist der „Shutdown“ in den USA auch der Shutdown für Bitcoin & Co? Wie geht es ohne ETFs und Bakkt weiter? Diskutiert mit uns in unserem Telegram Channel!

[Bild: Shutterstock]

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