Bakkt ist im Moment in aller Munde. Der Ableger der Intercontinental Currency Exchange (ICE) hat es sich zur Aufgabe gemacht ein globales, reguliertes Ökosystem für digitale Assets zu entwickeln. Dazu gehört auch der Handel mit Bitcoin Futures, der letzte Woche live geschaltet wurde und bis jetzt eher enttäuschende Ergebnisse geliefert hat. Das Besondere an den Derivaten ist, dass sie im Gegensatz zu den bisher existierenden nicht in Dollar, sondern mit echten Bitcoin hinterlegt sind. Doch das ist nicht das einzige, was Bakkt schaffen möchte. Vielmehr geht es darum eine Gesamtlösung für Herausforderungen, vor denen Bitcoin und der Krypto-Markt heute stehen, zu schaffen. Dazu gehört auch die Krypto Adoption und auch hier hat Bakkt große Pläne.

Bakkt Futures Teil von einem größeren Plan

Wer auf die Internetseite von Bakkt schaut, wird feststellen, dass dort nicht nur von Bitcoin Futures die Rede ist. Ganz im Gegenteil. Diese scheinen nur ein Teil einer größeren Strategie zu sein. Der genaue Wortlaut ist dabei:

Transparenz und Vertrauen in digitale Assets schaffen:
Bakkt ermöglicht Institutionen, Händlern und Verbrauchern den Zugang zu digitalen Assets in einem sicheren, vertrauenswürdigen Ökosystem.

Dass es Bakkt Institutionen ermöglichen will mit Bitcoin in Kontakt zu treten, ist seit dem Start der Futures kein Geheimnis mehr. Mindestens genauso interessant ist der Punkt, dass Bakkt vor hat, Verbrauchern und Händlern eine sichere Umgebung für den Umgang mit Bitcoin und Kryptowährungen zu schaffen.


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Bakkt „in Gesprächen“ mit dem Einzelhandel

So haben der Bakkt CEO Kelly Loeffler und der Gründer und CEO der Mutterfirma ICE , Jeff Sprecher, bestätigt, dass sie ein Bezahlsystem für Einzelhändler planen und implementieren möchten. Laut Fortune befinden sich die Verantwortlichen schon „in Gesprächen“ mit den jeweiligen Einzelhändlern.

Starbucks plant bereits die Installation der Zahlungssoftware von Bakkt in den Filialen, mit der Kunden ihre täglichen Einkäufe in Bitcoin tätigen können. Der Kaffeegigant soll „signifikante“ Anteile an dem Unternehmen Bakkt halten.

Bakkt schafft Kostenreduzierung für alle Beteiligten

Das Vorhaben von Bakkt ist also letztlich die Krypto Adoption voranzutreiben. Daher macht es auch absolut Sinn mit der Ausbreitung der Möglichkeit mit Bitcoin und Co. bezahlen zu können anzufangen. Und das für alle Beteiligten und nicht nur für die Unternehmen.

Jedes Jahr werden ca. 25 Billionen Dollar über Kreditkarten umgesetzt. Auch, wenn das in Deutschland eher weniger verbreitet ist, ist es in andern Ländern wie den USA beispielsweise nicht unüblich mehrere Kreditkarten zu besitzen.

Bei jeder Zahlung verdienen die Anbieter dieser Karten mit. Und das nicht gerade wenig. Im Durchschnitt müssen Einzelhändler laut CardFellow Gebühren von 1,95-2% für Visa- und Mastercard-Transaktionen zahlen. Dieser Prozentsatz steigt auf 2,3-2,5% für Unternehmen, die keine Kartenzahlung anbieten, wie z.B. Online-Shops.

Hier haben Bitcoin und andere Kryptowährungen die Möglichkeit mit wesentlich weniger Transaktionsgebühren zu Punkten. Schätzungsweise 75% der Kosten könnten so eingespart werden. Das käme sowohl den Kunden in Form von geringeren Preisen, als auch den Unternehmen zugute, die das Geld in die Verbesserung ihrer Produkte stecken könnten. Ein kluger Schachzug von Bakkt also an dieser Stelle einzusteigen. Denn je mehr Bitcoin und Krypto im Alltag genutzt werden, desto größer die Akzeptanz und desto mehr Handel mit Futures findet schließlich statt.

Was hälst du von der Strategie von Bakkt? Würdest du beim Einkaufen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen bezahlen? Komm in unseren Telegram Chat und tausche dich mit den Experten und der Community aus. Abonniere zusätzlich unseren News Kanal, um keine News mehr zu verpassen.

[Bildquelle: Shutterstock]

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